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Bruno Manser Fonds Aktualisierung 2001-05-24 |
Documentation "Mahnbaum für Bruno Manser"Texte für BrunoVon RUTH DREIFUSS, BUNDESRÄTIN, Bern, 23. Mai 2001 An den Freundeskreis von Bruno ManserGedanken zum Mahnbaum für Bruno Manser. Das gemeinsame Stricken während seines Fastens 1993 auf dem Berner Bärenplatz blieb nicht meine einzige Begegnung mit Bruno Manser. Er schrieb mir immer wieder und kam auch vorbei, begründete stets neu den notwendigen Schutz des Tropenholzes und der Regenwälder. Wann immer ich ihn traf, Brunos faszinierender Persönlichkeit konnte ich mich nie entziehen, ebensowenig der zutiefst humanitären Ausstrahlung seiner Erzählungen, seiner Zeichnungen, seiner Überzeugungen und seines ungebrochenen Idealismus. Seine politische Radikalität war immer begleitet vom bewussten Unverständnis -ja gewollten Unwissen - über politische Regeln und Abläufe. Die Menschenliebe allein war ihm Weg und Ziel zugleich. Bruno Manser hat uns in den letzten Jahren unermüdlich klar gemacht, dass das Überleben der Menschen vom Überleben der Natur nicht getrennt werden kann. Sein Wirken hat sehr breit und viel Bewusstsein über globale Zusammenhänge geschaffen. Der Mahnbaum für Bruno Manser knüpft daran an. Er kehrt an den Ort seiner ersten, weit herum beachteten Aktion zurück. Er setzt ein sichtbares Zeichen der Hoffnung für die Penan und die Rechte aller indigenen Völker der Erde. Er bestärkt somit die Hoffnung für den Schutz des Regenwalds in Sarawak und aller verbliebenen Urwälder. Und er bewahrt nicht zuletzt auch die Hoffnung auf die Rückkehr von Bruno Manser. Seine Stimme fehlt uns. gez. Ruth Dreifuss
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