| Hilferuf
aus dem Regenwald:
Penan-Nomaden
appellieren an malaysische Menschenrechtskommission
Mit einem kürzlich versandten Brief bitten die Penan-Nomaden
des malaysischen Bundesstaat Sarawakan die nationale Menschenrechtskommission
SUHAKAM dringend um Hiulfe.
Names von zwei Nomadengruppen aus dem Einzugsgebiet des
Limbang-Flusses bitten die Häuptlinge Along Sega und
Awing Tubai SUHAKAM, eine Untersuchung zu ihrer Situation
einzuleiten:
"Viele Holzfirmen dringen gleichzeitig in unser Gebiet
ein, um Holz zu schlagen. Seither wird unsere Nahrung immer
knapper. Alle Flüsse sind verschmutzt, und die Jagd
und Ernte der Sagopalmen werden immer schwieriger. Wir haben
die Holzfirmen gebeten, auf uns Rücksicht zu nehmen,
aber sie hören nie auf uns und sagen, sie würden
hier auf Anweisung der Regierung Holz schlagen."
Erst kürzlich versuchte eine Nomadengruppe, die Holzfällerstrasse
zu blockieren, doch Arbeiter der Firma Samling entfernten
die von den Penan auf die Strasse gelegten Baumstämme
am 26. März 2006. Gegenüber ihrer internationalen
Kundschaft gibt Samling vor, die Rechte der Penan zu respektieren.
(April 2006)
Penanbrief im Wortlaut (Malay):
Seite 1 (451 kB)
Seite 2 (341 kB)
Bild von Häuptling
Along Sega mit einer Satellitenbildkarte seines Gebiets
Nomadengruppe von Along
Sega bei ihrem temporären Lager in Ba Nyakit / Limbang
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