Bruno Manser Fonds Aktualisierung 2003-08-21 |
Tong Tana, August 2003Zeitung des Bruno Manser Fondszu den Themen Regenwald, Indigenenrechte und Holzhandel
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Liebe Leserin, lieber Leser
Dieser Rundbrief ist in Länge und Form eine der Sparmassnahmen, zu der wir momentan - und wie bereits im Rundbrief vom Dezember 2002 skizziert - aufgrund der finanziellen Situation gezwungen sind. Zwar hat die von uns gewählte Offensivstrategie sowohl die Vergrösserung des Aufgabenbereiches als auch die erwünschte Präsenz in der Öffentlichkeit gebracht, jedoch gelang es uns nicht, die dadurch entstandenen Mehrausgaben durch erhöhte Spendeneinnahmen zu kompensieren. Die Risiken dieser Strategie waren uns bekannt - trotzdem wurden wir überrascht. Sukzessive wurden in der Folge die möglichen Sparmassnahmen ergriffen und von 180 Stellenprozenten zu Jahresbeginn abgebaut auf noch total 50 % im Juli 2003. Lohn- und Spesenkürzungen wurden vorgenommen und das Büro verkleinert. Einmalig soll aber dieser Minirundbrief bleiben, mit dem wir Übersetzungs- und Druckkosten reduzieren. Da Produktion und Versand des Rundbriefes mehr als 20.-- Franken kostet pro Empfängerin/Jahr, haben wir im April den Adressenstamm bereinigt und um einige Hundert reduziert.
Ziel dieser Massnahmen ist die Sanierung der BMF-Finanzen bis Frühling 2004. Dannzumal sollte es wieder möglich sein, eine zweite Teilzeitstelle zu schaffen.
Trotzdem: Mit knapp 100'000 Franken hat der BMF 2002 über ein Drittel des Totalertrages - mehr als in all den Jahren zuvor - direkt nach Sarawak fliessen lassen! Diese Leistung ist ebenso erstaunlich wie erfreulich - und nur dank Ihrer Unterstützung - gemeinsam mit dem Beitrag der Stiftung "Kunst für den Tropenwald" - überhaupt möglich.
Spenden sind ein umkämpftes Gut. Das Spendensammeln, sog. "Fundraising", ist zu einem einträglichen Geschäft geworden. So geht einer von 4 Franken für den WWF direkt an die spezialisierte Werbeagentur. Bei "Menschen gegen Minen" waren es sogar 95%: Von 7 Mio. Franken flossen gerade mal 80'000 ihrem eigentlichen Zweck in Afrika zu, der Rest blieb bei florierenden Privatunternehmen. Andere zweigten gleich Dutzende von Millionen für sich, Verwandte und Freunde ab oder horten 100 Mio. Franken (10 Jahres-Erträge!) - teilweise in Aktien angelegt und an der Börse verloren - anstatt das Geld seiner Bestimmung zuzuführen.
Neben der Auslagerung des Spendensammelns an profit-orientierte Unternehmen stellen sich auch die zunehmenden Kooperationen von gemeinnützigen Non-Profit-Organisationen mit der Privatwirtschaft - vorab mit den grossen Multis - fragwürdig dar: Haben nichtstaatliche Organisationen (NGOs) bisher mit Fachwissen, Glaubwürdigkeit und Idealismus versucht, die Öffentlichkeit von einer Notwendigkeit zu überzeugen und damit das sensibilisierte Individuum zu einem Teil der Problemlösung gemacht, so setzen die privaten Werbeagenturen auf Geschwindigkeit und Quantität anstatt auf Qualität. Es reicht, den Leuten zu bestätigen, dass sie mit der Spende das Richtige getan und also das Recht auf ein reines Gewissen erworben haben. Dies wird erreicht, indem man täglich Werbung macht, z. Bsp. in Gratiszeitungen, die genauso oberflächlich sind, wie letztlich das Engagement dieser SpenderInnen. Dasselbe Problem stellt sich, wenn eine Fluggesellschaft 20 Rappen pro Passagier an eine Umweltorganisation überweist. Das mag der Organisation - und dem "Gewissen" der Passagiere - zwar helfen, führt jedoch weder zu weniger Flugpassagieren noch zu einem nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten. Im Gegenteil: Mit den lächerlich tiefen "Abgaben" kann nichts erreicht werden, dass nicht durch die Fliegerei anderswo gleich wieder zerstört wird. Die Frage nach der Unabhängigkeit dieser NGOs ist ebenfalls offen.
Es sind hauptsächlich multinationale Nichtregierungsorganisationen, die vor dem Hintergrund einer immer schnelleren - und oberflächlicheren - Gesellschaft, den Ablasshandel sehr profitabel wiederbelebt haben: Gib uns dein Geld und du kommst in den Himmel - oder wenigstens weniger lang in die Hölle!
Es gibt aber keine Paradiesgarantie. Wenn es über das Spenden von Geld hinaus nicht gelingt, die Menschen individuell von der Notwendigkeit der Änderung ihres Konsumverhaltens zu überzeugen (Tropenholz-Boykott!), kann der Traum von einer gerechten Welt nicht Realität werden; dann bleibt die Nachhaltigkeit auf der Strecke.
Spenden sind ein rares Gut. Diverse Projekte für die Penan, wie Zahnarztklinik, Schule, Wald-/Landwirtschaft u.a., harren mangels Finanzierung auf ihre Umsetzung. Jeder Franken, den Sie uns zukommen lassen, bleibt bei seiner Aufgabe. Wir betreiben kein Fundraising - unsere Spenden erzielen wir durch die Öffentlichkeitsarbeit und in Zusammenarbeit mit weiteren gemeinnützigen Organisationen. Die uns zur Verfügung gestellten Mittel investieren wir sofort wieder in die statutorisch festgelegten Ziele. Erzählen Sies weiter!
Im Namen der Penan und unseres Vereines für die Völker des Regenwaldes
bedanke ich mich ganz herzlich für Ihre treue Unterstützung, John
Künzli
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jk - Mit allen Mitteln versuchen die Malaysischen Regenwaldzerstörer, ihrem eigenen "grünen" Holzlabel zur internationale Akzeptanz zu verschaffen. Was bei der Stadt Hamburg und Deutschland (noch) nicht ganz geklappt hat, schaffte die millionenschwere Propaganda-Kampagne in Dänemark: Dieses akzeptiert das Malaysische Holzzertifikat - allerdings vorerst nur als Nachweis der "Legalität" des Holzes - und (noch) nicht als Nachweis für nachhaltige Forstwirtschaft. Zumindest wird sich Malaysia nicht mehr gegen die Deklarationspflicht wehren können, denn etwas anderes als eine Herkunftsbezeichnung ist das MTCC-Zertifikat (Malaysischer Holzzertifizierungsrat) nicht.
Die Delegierten des Gesamtverbandes Deutscher Holzhändler und der Intitiative ProHolzfenster, Deutschland konnten sich dann vor Ort über das "bewundernswerte" Waldschutzprogramm Malaysias informieren (im Mulu-Nationalpark...) und wurden in der Sarawak Tribune v. 21. Juli 2003 zitiert: "Die Holzindustrie ist gut geführt." Aufgrund der Begegnung mit einem (1!) Penan im Nationalpark schliesst Dr. Luers, dass nur betagte Penan ein Problem mit der Zerstörung ihres Lebensraumes hätten - und diese sterben ja bald. Zwangsumsiedlungen infolge von Entwicklungsprojekten hält er ebenfalls für die beste Lösung, denn "was soll man sonst machen? Man kann sie nicht im Wald leben lassen". Luers verglich diese Umsiedlungen mit den Folgen des Zweiten Weltkrieges in Europa - und bestätigt damit indirekt einen Krieg der Holzindustrie gegen die Ureinwohner Sarawaks! Andreas Neumeier durfte ebenfalls befriedigt feststellte, dass das Meranti-Holz (45% der von ProHolzfenster verwendeten Rohstoffe) aus nachhaltigen Wäldern (?) stammt, was "seinen Kunden ein sehr wichtiges Anliegen" sei...
Mit der Zertifizierung eines Primärwaldes nach den Kriterien des Forest-Stewardship-Council (FSC) im Bundesstaat Perak gibt es nun in Malaysia zwei FSC-zertifizierte Konzessionen (die zweite liegt in Sabah). Sogar die Verantwortlichen geben zu, dass es sich bei diesem Urwald in den Bergen um einen Wald von "Hohem Schutzwert" (High value conservation forest) handeln könnte. Zumal der Rest von Perak bereits abgeholzt und damit dieser Bergwald zum letzten Rückzugsgebiet vieler ausschliesslich hier vorkommenden Tier- und Pflanzenarten geworden ist. Ein Wald von Hohem Schutzwert darf gemäss den Prinzipien des FSC nicht eingeschlagen werden - trotzdem wurden entsprechende Untersuchungen nicht vorgenommen. Mit dem Beginn des Einschlages - und dem Segen des WWF - ist das nun auch hinfällig. Dass den in der Vergangenheit hierher zwangsumgesiedelten - und damit enteigneten - Orang Asli (ein Waldvolk wie die Penan) grosszügig Zugang zum Wald gewährt wurde, ist ein weiter Hohn.
Als umweltfreundlich bezeichnet die Regierung von Kedah, einem weiteren Bundesstaat, die Praxis der Holzfirma WTK (zerstört Penan-Land sowie Wälder in Brasilien und Papua Neu Guinea) und erteilte eine Lizenz zum Abholzen eines der letzten intakten Urwaldgebiete in den Bergen von Kedah. Der Widerstand ist gross und geht durch breite Bevölkerungsschichten, da es sich um ein Wasserfassungsgebiet handelt, von dem ein grosses und fruchtbares Reisanbaugebiet (62'000 Bauern-Betriebe) abhängig ist. WTK beabsichtigt, mit dem Helikopter zu arbeiten. Trotzdem werden über 400 km Strassen angelegt in dem 1200 km2 grossen Waldgebiet. Der Holzindustrie geht langsam der Rohstoff aus. Und so nutzt sie ihren immensen Reichtum und die traditionelle Verflechtung zur korrupten politischen Elite, um auch noch den letzten Baum vom Gipfel zu holen. Obwohl die Bevölkerung dagegen ist - und der Staat Kedah von der WTK jährlich lediglich 2,5 Mio. Franken an Steuern erhält, lässt sich die Regierung nicht umstimmen. (Quellen: www.Malaysiakini.com, The Star Malaysia, Utusan Konsumer, Juli 03)
Bei einem Begehung des deutschen Baumarktes "Bauhaus" stellten wir im Juli 2003 fest, dass Gartenmöbel aus Keruing-Holz aus Malaysia zwar das FSC-Logo trugen, die Möbelgarnituren jedoch nur zu 70% aus FSC-zertifiziertem Tropenholz bestanden: Das übrige Keruing-Holz stammt aus konventionellem Raubbau! Damit macht sich die wachsende Schar FSC-Gläubiger nur noch zu einem Drittel mitschuldig an der Zerstörung der tropischen Regenwälder und ihrer Bewohner... Für umweltbewusste KonsumentInnen ist damit klar: Tropenholz wird boykottiert - auch wenn FSC draufsteht!
Dass man mit Boykott durchaus etwas erreichen kann, zeigen nicht nur die beschwörerisch
wiederholten Aberglaubenssätze sowohl der Holz- als auch der Umweltmultis,
dass nur ein genutzter tropischer Urwald erhalten werden könne. Auch der
Malaysische Handelsminister weiss das. In der Sarawak Tribune vom 18.
Juli beklagt er sich, dass Regierungen und öffentliche Verwaltungen für
Tropenholz "spezielle" Zeugnisse und Zertifikate verlangten -->
die Gemeindekampagne lässt grüssen - machen Sie mit auf www.urwaldfreundlich.ch!

jk - Im April/Mai 2003 deckte die englische Organisation Environmental Investigation Agency (www.eiadb.org) auf, dass Malaysia weiterhin illegales Holz aus Indonesien einführt, u.a. Ramin, das mittlerweile praktisch ausschliesslich in Nationalparks zu finden ist. In nur einer Stunde zählte sie 32 Schiffe mit geschmuggeltem Tropenholz aus Indonesien. Zynischerweise fanden die eia bei den beiden improvisierten Schmuggelhäfen auch einen Zollposten, um die Gebühren einzustreichen... Und das, nachdem das malaysische Handelsministerium bereits im Juni 2002 ein totales Einfuhrverbot für Rundholz aus Indonesien erlassen hatte. Offiziell, um damit die indonesischen Behörden zu unterstützen, die damals ein totales Ausfuhrverbot erlassen hat (80 % der in Indonesien geschlagenen Bäume werden illegal gefällt). Nun hat Dr. Lim Keng Yaik, derselbe Minister, der vor Kurzem in Europa auf Propagandatour war, um der "exzellenten Wald- und Holzwirtschaft Malaysias" endlich die gebührende Anerkennung zu verschaffen, erneut ein totales Importverbot für Holz aus Indonesien erlassen. So kann das noch eine Weile weitergehen, denn die eigenen Wälder sind zerstört, es bleiben noch ein paar Berge abzuholzen, dann ist fertig. Gemäss The Star vom 31. Mai 2003 finden sich in Sarawak (120'000 km2) gerade noch 10'000 km2 intakter Urwald... Übrigens: Dr Lim hat auch die europäische "Schmierenkampagne" der Soyabauern (!) gegen malaysisches Palmöl verdammt: Ölpalmen würden in Malaysia auf alten Gummibaum-Plantagen errichtet. Solche existieren in Sarawak jedoch kaum! Und: Malaysia ist der weltweit grösste Tropenholz- und Palmölexporteur.
Gemäss Alfred Jabu, Penan-Entwicklungsminister, ist die Zahl der Penan in Sarawak von 9'400 im Jahre 1988 auf über 12'000 angestiegen. Ein Riesenerfolg für die Regierung... Auch die Zahl nomadisch lebender Penan hat sich offenbar vergrössert: 1990 zählte Sarawak 11 Gruppen mit 388 Mitgliedern - gegenüber 9 Gruppen mit 431 Personen im Jahr 2003. Da die wenigsten Penan Identitätskarten besitzen, ist der "Erfolg" mit Vorsicht zu geniessen. Stutzig macht auch, dass ein Penan-Führer namens Datuk Hassan Sui zitiert wird, der seinen hohen Blutdruck dank der Schwerstarbeit in der Palmöl-Plantage hat senken können. Und weil ihm das so gut getan, empfiehlt er die Ausdehnung der Plantagen bis ins Penangebiet am Baramfluss (wos weit und breit keine Gummibäume gibt!). Dumm nur, dass Hassan gar kein Penan sonder ein Dayak vom Stamm der Punan ist... (Quellen: www.bernama.com, ww.thestar.com, Penan)
Mindestens 7 Penan-Siedlungen errichteten, in den Monaten Mai und Juni 2003 insgesamt 5 Strassenblockaden. Die ersten 3 Blockaden am Apoh- und Patahfluss wurden von 200 - 300 halbsesshaften Penan aus 4 Gemeinschaften bewacht, um der Interhill Co. und der Rimbunan Hijau Co. die Strasse zu verwehren. Nach dem Versprechen des General Managers von Interhill, alle Forderungen bis am 31. Mai zu klären, öffneten die Penan, angeführt vom charismatischen Chief Ajang Kiew, die Strasse wieder - nur um die Blockade am 1. Juni wieder aufzunehmen... Mehrere Lastwagenladungen Polizisten rissen die Blockade jedoch nach kurzer Zeit nieder.
Eine weitere Blockade errichteten die Penan von Long Pengaran, deren Territorium derzeit dokumentiert wird. Hier verzichteten die Penan auf Verhandlungen mit der Firma Samling, weil sie intakten Wald leeren Worten vorziehen. Eine weitere Blockade der Nomadensippe von Chief Along Sega wurde am Nyakit-Fluss - dem Ziel Brunos im Jahr 2000 - bereits im März 2002 errichtet. Diese Blockade wurde von Holzfällern der Lee Ling Timber, der Firma des ehemaligen Umweltministers, im April beseitigt.
Am 20. Mai sandten 13 Führer der Nomaden vom Tutoh- und vom Limbangfluss eine weitere Bittschrift an den Handels- und Industrieminister Dr Lim in die Hauptstadt Kuala Lumpur. Sie halten fest, dass sie grundsätzlich glücklich sind mit ihrem Lebensstil, im letzten Jahr jedoch die Holzfäller illegal in ihre Gebiete eindrangen. Nun stehe ihr Überleben als Nomaden auf dem Spiel. Sie fordern:
Die Reaktion folgte in gewohnter Manier: Verantwortungslose NGOs vergiften den Verstand der Penan und missbrauchen sie für ihre Zwecke. Deputy Chief Minister Alfred Jabu: "Die meisten Penan sind solchen NGOs in die Falle gegangen."
Allerdings zeichnet die Malaysische Menschenrechtskommission SUHAKAM ein anderes Bild: Mittlerweile 28 Klagen von Ureinwohnern Sarawaks sind bei ihr eingegangen - und alle drehen sich um Land- und Gewohnheitsrechte.
Die Einigkeit - aufgrund gleicher Erfahrungen! - der Penan ist erstaunlich. Mittlerweile sind fast 10% aller Penan bereits einmal für ihre Sache ins Gefängnis gegangen und die Zahl der Teilnehmer an Blockaden dürfte um ein vielfaches höher sein. Das Mapping-Projekt zielt in die richtige Richtung und wird weiter vorangetrieben.

jk - Sich mit Kopf, Hand und Herz, mit Bleistift und Farbkasten den Objekten seines unendlichen Wissensdurstes grösstmöglich anzunähern; es zu ergründen und im Kern zu verstehen; das Beobachtete und Erlernte schriftlich festzuhalten und mit anderen zu teilen: Das war Brunos liebste Zeit. Ausdauernde Hingabe und grosse Detailtreue sind denn auch augenscheinliche Qualitäten der von Bruno jeweils neu gezeichneten Titelbilder und Illustrationen der BMF-Rundbriefe und des Buches "Stimmen aus dem Regenwald". Seit Bruno verschwunden ist, verwenden wir, wie für diesen Rundbrief, Zeichnungen aus seinen im Regenwald von Sarawak geführten Tagebüchern - einem Werk von 1'200 Seiten Umfang aus den Jahren 1984 - 1990.
Die Veröffentlichung dieser umfangreichen wie spannenden Tagebücher, war ein Anliegen, für das Bruno nie die Zeit fand. Nun beabsichtigen wir, gemeinsam mit von Bruno bestimmten Personen sowie dem Christoph-Merian-Verlag und weiteren Partnern, diese Tagebücher zu veröffentlichen. Zwar ist die Finanzierung, die ausserhalb des BMF geschehen muss, noch nicht im Detail gesichert, aber wir sind zuversichtlich, das Buch bis im Frühjahr 2004 realisieren zu können.
In Beilage finden Sie den 16-seitigen Probedruck (pdf 807 KB). Dieser 1:1 Vorabdruck stimmt im Format und Konzept überein mit dem geplanten Buch, das in Form von 4 Bänden über fast 600 Seiten in einem Kartonschuber erscheinen wird. Der Preis wird ca. 98 Franken betragen - wenn Sie jetzt bestellen, erhalten Sie 10 % Rabatt.
Da wir neben dem Sponsoring und Stiftungsbeiträgen auch 1000 Ex. direkt verkaufen müssen, um das Projekt zu finanzieren, finden Sie beiliegend eine Subskriptionsliste, in die sich gerne auch Ihre Bekannten eintragen dürfen! Bitte retournieren Sie die Liste aber bald an den BMF! Mit Ihrer Hilfe wird es gelingen, die Erinnerung an Bruno Manser zu erhalten, auf dass die Stimme dieses humorvollen Menschenfreundes, energischen Kämpfers und wagemutigen Abenteurers noch lange vernommen werde und viele zum Staunen bringe - herzlichen Dank!

2. September 2003, Mission 21 (Auditorium), Missionsstrasse 21, Basel, 19:30 - 21:45 Uhr Organisation: Gesellschaft für bedrohte Völker GfbV, Bern
Podiumsdiskussion: Der Beitrag der Schweiz zum Schutz der Tropenwälder
PodiumsteilnehmerInnen: Nationalrätin Maya Graf (Grüne), Nationalrat Remo Gysin (SP), Andres Gut (Precious Woods Amazonas), John Künzli (BMF) sowie einem Vertreter der Schweizer Holzindustrie.
Moderation: Hanspeter Bigler (GfbV)


18. September 2003, Museum der Kulturen, Augustinergasse 2, Basel, 20:00 - 21:30 Organisation: Stiftung Kunst für den Tropenwald, Basel
Podiumsdiskussion: Bedrohtes Leben im Regenwald - Chancen nachhaltiger Nutzung
Podiumsteilnehmer: Christian Kaufmann (Museum der Kulturen), Ernst Beyeler (Galerist), Dr. Hans Furer (Stiftung Kunst für den Tropenwald), Jörg Reimer (Schweizer Holzhandelszentrale), John Künzli (BMF)
Moderation: Rolf Probala (Kommunikation, ETH Zürich)
28. - 29. Oktober 2003, Regenwald-Filmfestival in Freiburg i. Breisgau, Deutschland.
Aufführung des Filmes "Tong Tana - das verlorene Paradies" mit und über Bruno Manser, die Penan und die Zerstörung des Regenwaldes von Sarawak/Malaysia.
Des Weiteren unterhält der BMF einen Verkaufsstand und zeigt Wandtafeln mit Informationen zu Regenwald, indigene Völker, Tropenholz und unsere Verantwortung.
Details zu Ort und Zeit fehlten bei Redaktionsschluss dieses Rundbriefes noch - weitere Angaben beim Sekretariat. Tel: 061 26194 74 - Email: info@bmf.ch


Tong Tana
Zeitschrift des Bruno-Manser-Fonds (BMF)
Verein für die Völker des Regenwaldes
Heuberg 25, CH-4051 Basel
Telefon 061 261 94 74
Fax 061 261 94 73
email: info@bmf.ch
Internet: http://www.bmf.ch
Redaktion: John Künzli
Autoren: J. Künzli (jk)
Zeichnungen: Bruno Manser
Übersetzungen: Robert Gogel (französisch), Sandra Lilley (englisch)
Auflage: 6300 (4200 deutsch, 1500 französisch, 600 englisch)
Erscheint dreimal jährlich
Auf Spenden sind wir DRINGEND angewiesen - herzlichen Dank!
Spendenkonti Schweiz/Liechtenstein:
Postkonto 40-5899-8
Bank Coop, CH-4002 Basel, Konto 421329.29.00.00-5
Frankreich: La Poste, Strassburg, N° CCP 2.604.59T
Deutschland: Deutsche Bank, Lörrach (BLZ 683 700 24) Konto 1678556; IBAN = DE85 6837 0024 0167855600