Bruno Manser Fonds Aktualisierung 2004-02-10 |
Tong Tana, Januar 2004Zeitung des Bruno Manser Fondszu den Themen Regenwald, Indigenenrechte und Holzhandel
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ml - Serge Latouche, emeritierter Professor der Universität Paris-Sud, veröffentlichte in der November-Ausgabe von Le Monde Diplomatique ein Plädoyer "für eine Gesellschaft der Wachstumsrücknahme" (Serge Latouche: "Circulus virtuosus", Le Monde Diplomatique, Nov. 2003, S. 3) – eine Ansicht, die man insbesondere von Politikern nur selten hört. Wachstumsrücknahme ist für Latouche eine "pure Notwendigkeit". Denn der Wohlstand, den unsere Wachstumsgesellschaft hervorbringt, erweist sich zunehmend als illusorisch: Einer steigenden Kaufkraft des Einzelnen stehen noch schneller wachsende Kosten teils monetärer, teils nichtmonetärer Art gegenüber: "Die Lebensqualität (Luft, Wasser, Umwelt) wird deutlich schlechter; die moderne Lebensweise verursacht hohe Kompensations- und Reparationskosten (Arzneimittel, Verkehr, Freizeitvergnügen); die knapper werdenden Güter werden ständig teurer (Mineralwasser, Energie, Grünflächen)."
Ganz neu sind Latouches Ideen nicht. Nach zwei Jahrzehnten des beispiellosen Wirtschaftswachstums zeigte 1972 eine Forschergruppe um Dennis Meadows in ihrem gleichnamigen Bericht Die Grenzen des Wachstums auf und liess eine breite Öffentlichkeit aufhorchen. Im selben Jahr gründeten eine Handvoll nordamerikanischer Atomtestgegner die Organisation Greenpeace; es war die Zeit, da in vielen Menschen ein neues Umweltbewusstsein erwachte. Dennoch scheinen die heutigen Gesellschaften noch immer zu einem beständigen Wirtschaftswachstum verdammt zu sein und geraten bei ausbleibendem Wachstum, welches zu Arbeitslosigkeit und Einschnitten bei den Ausgaben der öffentlichen Hand führt, in arge Bedrängnis. Wirtschaftswachstum wird dabei rein quantitativ gemessen, anhand von Geld- und Güterströmen. Die schwierig zu beziffernden sogenannt externen Kosten, die etwa durch Umweltschäden entstehen, bleiben meistens unberücksichtigt.
Der Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise ist eine der grossen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Es ist an der Zeit, sich vom Leitgedanken des (rein quantitativen) Wachstums um des Wachstums willen zu verabschieden. Denn auch für den Laien mehren sich die Anzeichen, dass das von Wirtschaft und Politik propagierte Wachstum ein krebsartiges ist: Ein Wachstum, das letzten Endes den Organismus, auf dem es gedeiht, zerstört. Dieser Organismus ist die Erde, deren natürliche Ressourcen weltweit in erschreckendem Tempo geplündert werden. Ein gesundes Wachstum hingegen wäre ein qualitatives, etwa wenn dasselbe Sozialprodukt bei einer deutlich geringeren Umweltbelastung erwirtschaftet werden könnte – ein derartiges Wachstum wird jedoch in den herkömmlichen Statistiken gar nicht ausgewiesen.
Damit die Umorientierung (man kann auch sagen: Die Revolution) zur Nachhaltigkeit gelingt, werden einerseits strukturelle Massnahmen auf politischer Ebene notwendig sein, um zu gewährleisten, dass Umweltzerstörung nicht länger profitabel ist (Stichworte Kostenwahrheit, ökologische Steuerreform). Anderseits muss die Revolution auch in unseren Köpfen stattfinden. Wenn immer mehr Menschen begreifen, dass Egoismus und die unersättliche Gier nach Konsumgütern uns letzten Endes ins Leere laufen lassen; wenn wir erkennen, dass uns eine in ihrem Reichtum und in ihrer Schönheit einzigartige Erde anvertraut worden ist, die wir den kommenden Generationen in unversehrtem Zustand übergeben sollten – dann scheint es möglich, dass wir immun werden gegen die Werbe-Maschinerie, die immer neue "Bedürfnisse" erfindet und uns zu hörigen Konsumenten machen will, bis wir an ihrer Brust hängen wie hungernde Säuglinge. Vielleicht merken wir dann auch, dass wir vieles, ohne das wir heute nicht mehr auszukommen meinen, ohne Verlust beiseite lassen können: All die unnötigen Spielzeuge und Statussymbole, all die Ablenkungen und Vergnügungen, die uns davor bewahren sollen, auch nur für eine Stunde mit uns selber allein zu sein. Gut möglich, dass wir auf diese Weise freier und glücklicher leben werden.
Die Lebensweise der Penan ist nicht auf Wachstum angewiesen. Sie leben seit Menschengedenken in einem Zustand des Gleichgewichts mit ihrer natürlichen Umwelt. Durch den Einbruch der globalen Raubbauökonomie in ihren angestammten Lebensraum drohen sie nun ihre Selbstbestimmung und ihre jahrhundertealte Kultur zu verlieren. Dies wäre für die gesamte Menschheit ein schwerer Verlust, denn was wir "Zivilisierten" von den Penan dringend lernen sollten, ist eben dies: Wie man von und mit der Natur leben kann, ohne sie zu zerstören.
Nach dem Vorbild Bruno Mansers setzen wir uns weiterhin nach Kräften für den Schutz der Wälder und der Waldvölker ein. Sie können uns dabei unterstützen, indem Sie sich selber um einen sorgsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen bemühen – privat, in ihrem Verein, in ihrer Gemeinde –, und natürlich auch mit einer Geldspende. Danke! Martin Leuenberger
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jk - Pa-tik liegt zwischen den Quellgebieten der Flüsse Limbang und Baram, am Rande des Kelabit-Hochlandes und innerhalb des geplanten Pulong Tau-Nationalparkes. Nachdem die Kelabit die Gegend Richtung Bario und Long Lellang verlassen hatten, siedelten sich schon früh Penan-Nomaden an - mit Unterstützung der Regierung. Hier, in den Bergen, befinden sich die letzten intakten Wälder Sarawaks. Heute leben ca. 200 Penan in Pa-tik, das auch zu einem Zentrum für die nomadisierenden Gruppen in der Gegend wurde.
Ende der 80er Jahre begannen 3 Firmen trotz Widerstand und ohne Rücksicht auf Felder und Fruchtgärten mit dem Holzschlag. Dabei wurde auch die vom Gesundheitsdepartement gebaute Wasserversorgung zerstört, was umso schlimmer ist, da die Bäume entlang des Flusses ebenfalls dran glauben mussten. Neben dem Dreckwasser leiden die Penan an der akuten Nahrungsknappheit, beides hat Krankheiten zur Folge. Als Kompensation für die Schäden baute eine der Firmen eine Kirche und ein Häuschen für den "Flying Doctor". Daneben lieferte sie einen Generator für die Reismühle. Trotz diverser Petitionen der Penan seit den 80er Jahren, die den Schutz ihres Territoriums forderten, arbeitete jedoch weiter im Gemeindewald von Pa-tik. Im April 2002 drang mit der Shin Yang Co. eine neue, altbekannte Holzfirma wiederum in den Gemeindewald ein. Um die Firma vor weiterem Eindringen abzuhalten, markierten die Penan die Grenzen zu ihrem Territorium, was wiederum den Shin Yang-Manager auf die Palme brachte. Er drohte mit Polizei und Verhaftung und befahl den Penan, das Gebiet zu verlassen und in den Pulong Tau Nationalpark zu ziehen, wenn sie weiter im Wald leben wollten.
Anfang Oktober begaben sich die BewohnerInnen von Pa-tik, geführt vom Dorfchef Melai Na auf das Basis-Camp von Shin Yang, um zu verhandeln. Ohne Erfolg. Shin Yang drang in das Quellgebiet des Ngela-Flusses ein. In der Folge errichteten die Penan eine Mini-Blockade, die jedoch unbewacht blieb, da in Sarawak gerade Pflanzzeit war. Der Shin Yang-Manager brachte darauf die Polizei an die Blockade, die versuchte, den Dorfchef und allfällige Protestanten zu verhaften, jedoch ohne Erfolg, da dieser bereits nach Marudi abgereist war, wo er dem Bezirksverwalter die missliche Situation erklären und um Hilfe bitten wollte. Dieser meinte jedoch lapidar, dass sie in Pa-tik hätten bleiben sollen, denn der Manager hätte ihn gesucht, um zu verhandeln. Shin Yang wolle ihnen ja nur helfen! Darauf zogen die Penan weiter zum Gesundheitsdepartement wo sie von einem Beamten ein Schreiben erhielten, welches Shin Yang verbietet, innerhalb der Wasserfassung von Pa-tik zu operieren - wie es dem Gesetz entspricht. Eine Kopie des Schreibens wurde zwecks Ergreifung von Massnahmen an das Walddepartement geschickt. Mittlerweile befinden sich aber bereits an zwei Orten innerhalb des Penan-Landes mehrere Bulldozer. Am 4. Dezember begaben sich die BewohnerInnen von Pa-tik gemeinsam zu einem dieser aktuellen Holzschlaggebiete, um das Gespräch zu suchen. Der Manager war jedoch bereits abgereist, um die Polizei und die Police-Field-Force zu holen, worauf die Penan zum zweiten Holzschlag gingen und die Angestellten baten, sie mit dem Bulldozer zum Base-Camp zu fahren, was diese verweigerten. So errichteten die Penan wiederum eine Blockade, machten die Holzfäller-Strasse unbefahrbar und legten mit einem grossen Baumstamm weiter talwärts eine effektive Strassensperre. Darauf verliessen die Holzfäller das Gebiet und campieren seither ausserhalb des Penan-Landes. Spannung, Angst und Verzweiflung sind gross. Und bisher wurden immer die UreinwohnerInnen verfolgt und bestraft - auch wenn die Holzfäller wie Shin Yang gegen das Gesetz verstossen (Einschlag im Wasserfassungsgebiet) und erst noch innerhalb des Pulong Tau-Nationalparks wüten. Die Penan haben gebeten, im Rahmen des Mapping-Projektes möglichst rasch die nötigen Dokumentationen zu erarbeiten, um gerichtlich gegen Shin Yang vorgehen zu können. Die Kartographierung ihrer Land- und Nutzungsrechte sowie die geschichtliche Dokumentation wird Anfang 2004 in Angriff genommen.

Gemeinde von Pa-tik: Kauft kein Holz aus unserem Wald! Foto: BMF.
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jk - Das von der Stiftung "Kunst für den Tropenwald" massgeblich finanzierte Community-Mapping-Projekt geht ins dritte Jahr. Mittlerweile sind die Land- und Nutzungsansprüche sowie die geschichtliche Herkunft von 8 Penan-Siedlungen und 3 Nomaden-Gruppen dokumentiert. Das bereits laufende Gereichtsverfahren von vier Penan-Siedlungen am Oberlauf des Baram-Flusses ist wegen diverser neuer Beweise und Zeugen seitens der Verteidigung (Samling Company und Regierung von Sarawak) ins Stocken geraten, wird sich im Laufe des nächsten Jahres aber weiterentwickeln - hoffentlich zugunsten der Penan! Weitere Klagen wurden gemeinsam eingereicht von 3 Siedlungen sowie von 2 nomadisierender Gruppen. Rund ein Dutzend Penan führen die Feld- und Büroarbeiten mittlerweile, unterstützt von lokalen Organisationen, selbständig durch. Parallel zu den Erhebungen werden Workshops veranstaltet, an denen jeweils die Mitglieder mehrerer Siedlungen über Rechte und Pflichten aufgeklärt im Umgang mit Behörden und Holzfällern trainiert werden. Der ohnehin schon bemerkenswerte Zusammenhalt und die Geschlossenheit der Penan werden so weiter gefördert. Verschiedene Penan-Gemeinschaften haben um Aufnahme in das Programm gebeten, und die Planung versucht, dringende Notlagen bevorzugt zu berücksichtigen. "Kunst für den Tropenwald" hat nun das auf 3 Jahre angelegte Programm mit weiteren 140'000 Franken unterstützt - herzlichen Dank!
jk - Bei der Abschrift von Brunos Tagebüchern bin ich auf die Aufzeichnung aus dem Jahr 1989 gestossen, die einen guten Einblick in die Beziehung der Penan zu den Kelabit gibt.
Streitschlichtung
Wir Penan von Pa-tik wurden zu einer Verhandlung nach Bareo gerufen. Da waren viele Kellabit, Männer und Frauen, versammelt, während wir nur fünf Nasen zählten. Nach dem Gebet hörten wir die Klage: "Wir erlauben euch nicht, Früchte aus unserem ehemaligen Siedlungsgebiet zu essen. Das sind nicht wilde Fruchtbäume, sondern gepflanzte - und ihr verstosst gegen das Gesetz."
Der alte Abeng erhebt sich: "Ja, ich bin’s, der am Pfad auf eure Bäume klettert, wenn ich für euch Pfähle schleppe!" - "Das ist eine Ausrede, weil du Früchte essen willst. Nicht du bist es - gleich alt und schwach wie wir - der Pfähle schleppt*, sondern die Jungen. - Doch wenn du mit deiner Familie da ankommst, sagt die Frau: Oh, pflück mir diese - und jene - und jene Frucht, und ebenso rufen die Kinder, und bis am Ende bleibt nichts mehr für uns übrig. (Gelächter) - Doch du übertrittst das Gesetz und die Rede von uns Dorfoberhäuptern - das steht dir nicht an!" (langes Schweigen).
Keiner der angeklagten Penans weiss Antwort. - Da erhebt sich Berehem mit ernster Miene: "Wir sind nicht Könige, nur Knechte. Wo wir in euren Pflanzungen für euch arbeiten, da essen wir auch. Denn eure Pflanzungen leben auch durch uns. - Verlangt ihr etwa Kommissionen von Wildschwein, Hirsch und Affen, die von euren Früchten essen? - Ihr Frauen, wer von euch uns verbieten will, Früchte zu essen, erhebt alle eure Hände. Ich denke, der liebe Gott macht die Früchte - oder bringt ihr den Fruchtsegen? So sagt mir, wann ihr die Früchte macht: Beim Licht der Öllampe? Bei elektrischem Licht des Nachts? Oder des Tags? An welchem Tag heisst ihr die Früchte, reif zu werden?" (Schweigen).
"Ihr Männer, wie könnt ihr behaupten, ihr hättet die Macht, Früchte zu machen? Gleich wie ihr eine Buschmesserscheide schnitzt, gleich wie ihr einen Rattanreif um den Messergriff flechtet, gleich wie ihr eine Sitzmatte fertigt, so macht ihr die Früchte? Wenn ihr’s könnt, so zeigt es uns! Wir denken, der liebe Gott hat die Früchte gemacht. Und bedenkt: Eure Häuser sind nicht nur von euch erstellt; wir Penan haben alle Pfähle und Stützen geschleppt." (Langes Schweigen).
Da ergreift der Gebetsführer das Wort: "Ja, wenn das so ist, wann immer ihr an Früchten vorbeikommt, so esst ruhig. Doch pflückt nur die reifen und schlagt keine Äste ab! Was meinen die Herren Dorfoberhäupter?" "Ja - da sind wir einverstanden. So bleibt auch noch etwas für uns übrig, wenn wir da vorbeigehen."
(Nach Berehem Ná, Pa-tik)
* Wohl alle Häuser in Bareo stehen auf Pfählen, die auf Penan-Rücken geschleppt wurden. Für den Transport eines rund 30 kg schweren Pfahls benötigt der Penan drei Tage und erhält dafür einen Lohn von 13.-- Malaysische Ringgit (5 Franken, 1989)

Das Mappingteam bei der Büroarbeit, Foto: BMF
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jk - "Wir schlagen der EU vor, Holzprodukte aus Malaysia zurückzuweisen, weil es Hinweise gibt, dass viele aus Baumstämmen aus verbotenen Quellen fabriziert worden sind", sagte der indonesische Waldwirtschaftsminister Prakosa. Derzeit diskutieren die EU und Indonesien Massnahmen, um die schwer geschädigten indonesischen Wälder zu erhalten. Indonesien möchte in diesem Abkommen erreichen, dass die EU sämtliche Holzimporte aus Malaysia kontrolliert und zurückweist, wenn der Verdacht besteht, dass es sich um illegal in Indonesien geschlagenes Holz handelt. Prakosa ist optimistisch, dass die EU diesen Vorschlag aufnimmt. Die Unterzeichnung des Abkommens wird Ende Jahr erwartet. Japan hat bereits ein solches Abkommen ratifiziert und weist Produkte aus Malaysia, Singapur und China zurück, die aus illegalem Holz hergestellt sind. Der Waldwirtschaftsminister hat wiederholt auf diese grössten Abnehmer der illegal geschlagenen und aus dem Land geschmuggelten Bäume hingewiesen. Geplante Gespräche mit den drei Ländern liess Prakosa fallen: "Bis heute betrachten sich Malaysia und Singapur berechtigt, die geschmuggelten Stämme legal zu verarbeiten und beschuldigen Indonesien der mangelhaften Kontrolle. Also ersuchen wir die Käuferländer, Importe dieser Produkte zu unterbinden."
Der illegale Holzschlag ist ein riesiges Problem mit gravierenden Folgen für Umwelt und Mensch. Meist ist Provinzregierung und Militär an den Raubzügen beteiligt. Die Holzfirmen aus Sarawak spielen eine Schlüsselrolle und sind in Kalimantan treibende Kraft hinter dem kriminellen Treiben, wobei sie Dorfchefs und lokale Regierungsvertreter korrumpieren und nationales Recht ignorieren. Wie Satellitenbilder zeigen, auch innerhalb des transnationalen Schutzgebietes Kayan-Mentarang/Pulong Tau NP! Auch die Nationalparks Gunung Palung und Tanjung Puting - letzte Rückzugsgebiete der noch ca. 2‘500 Orang Utans auf Borneo - werden massiv geplündert. Seit 1950 verlor Indonesien 640'000 km2 Wald!
Die malaysischen Paten der globalisierten Holzmafia liessen sich das nicht gefallen. Indonesien wolle sich mit unlauteren (weil dem Welthandelsabkommen widersprechend) Mitteln eines Konkurrenten entledigen. Mit allen Wassern gewaschen, bestritt der auch in Europa gut bekannte Industrieminister Dr Lim jegliche Schuld und meinte mit Bezug auf das von Malaysia im Juni 2002 erlassene Importverbot für unbearbeitete Stämme aus Indonesien: "Es ist nicht nett, unilaterale Massnahmen wie das Importverbot zu erlassen, aber aus Achtung vor Indonesien sagen wir ihnen, dass wir ihr Holz nicht wollen, weil es unsere Holzpreise verdirbt." Lim meinte, Indonesien sei frustriert und unfähig, die Krimininalität zu stoppen und führte weiter aus, dass sämtliches Holz aus Malaysia aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt.
Quelle: Jakarta Post, 15.10.2003, www.malaysiakini.com, 15.10.2003, New Straits Times, 20.10.2003, Sarawak Tribune, 29.10.2003
jk - Indonesien verliert jährlich zwischen 25‘000 und 30‘000 km² Wald. Gesetzlich erlaubt wäre der Einschlag von 10.9 Mio. m³/Jahr - tatsächlich werden 90 Mio. m³ "geerntet" - d.h. fast 90% der international gehandelten indonesischen Holzprodukte sind illegal! Bukit Lawang, Dorf und Orang-Utan Rehabilitationsstation (www.paneco.ch) beim Gunung Leuser Nationalpark auf Sumatra wurde als Folge dieser illegalen Aktivitäten am 4.11. von einer Flut fortgerissen. Über 200 Menschen wurden dabei getötet. Bei weiteren Überschwemmungen auf Sumatra und Sulawesi am 15. Dezember wurden mindestens 9 Menschen getötet und gar Tausende obdachlos. Auch hier wegen illegaler Abholzung, wie die Regierung bekannt gab.
Das Tropenholz-Handelsabkommen, Grundlage der Int. Tropenholz-Handelsorganisation ITTO, wird derzeit neu verhandelt. Würden verbindliche Regelungen hinsichtlich der Rechte der Lokalbevölkerungen, nachhaltiger Forstwirtschaft, Deklarationspflicht und Handelsrestriktionen beschlossen, wäre die ITTO ein gutes Instrument. Barney Chan, malaysischer Interessenvertreter der Tropenholzhändler meinte aber am 8. November, das alte - und gescheiterte - Abkommen bedürfe keiner Erneuerung: "Was gut funktioniert, soll man nicht flicken." Dazu passt die Aussage der Schweizer (Tropen-)Holzhändler anlässlich eines Branchentreffens am 19.11.03: Eine gesetzliche Deklarationspflicht nach Art und Herkunft für sämtliche Hölzer und Holzprodukte sei unangemessen - weil keine gesundheitliche Gefährdung bestehe...
Quellen: Nachrichtenagenturen, http://www.itto.or.jp, Schweizer Holzbörse, 27.11.03

Bukit Lawang muss neu aufgebaut werden. Foto © Suherry Aprianto/Paneco
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jk - Mittlerweile verzichten 355 Schweizer Gemeinden auf die Verwendung von Holz aus Raubbau (an Urwäldern) im öffentlichen Beschaffungswesen bei gleichzeitiger Förderung des Einsatzes von Recycling-Papier. Für die (wenigen) Fälle, wo weisses Frischzellfaserpapier notwendig ist, verwenden diese Gemeinden FSC-zertifiziertes Papier. Seit März 2003 wurden folgende Gemeinden urwaldfreundlich:
Amriswil TG, Blauen BL, Boltigen BE, Bonaduz GR, Bürglen UR, Chêne-Bourg GE, Hagneck BE, Küsnacht ZH, Lenzburg AG, Lüscherz BE, Sachseln OW, Satigny GE, Spiez BE, Urdorf ZH, Vinelz, BE, Zollikofen BE - herzliche Gratulation!!!
à Die Aktion läuft weiter - machen Sie Ihre Gemeinde urwaldfreundlich! Sämtliche nötigen Unterlagen (und die Liste sämtlicher urwaldfreundlicher Schweizer Gemeinden) finden Sie im Internet unter: www.urwaldfreundlich.ch - wir beraten Sie gerne!
jk - Auch der Bund soll urwaldfreundlich werden - schliesslich ist er DAS Vorbild schlechthin. Darum überreichten BMF und Greenpeace am 24. September dem Bundesrat eine Petition mit der Forderung, dass die Bundesverwaltung den Papierverschleiss grundsätzlich senkt - und endlich urwaldfreundliches Papier verwendet. Bei einem täglichen Konsum von 1.137 Millionen Blatt Papier ist das "urwaldfreundlich-Potential" offensichtlich! Lediglich 40% der jährlich über 400 Mio. Blatt Papier sind Recyclingpapier - obschon eine Weisung von 1994 festhält, dass "Akten ohne dauernden Wert grundsätzlich auf Recyclingpapier kopiert oder gedruckt werden sollen, soweit dies aus technischen und wirtschaftlichen Gründen möglich oder sinnvoll ist". Beides ist heute unbestritten der Fall: Recyclingpapier ist problemlos 40 Jahre archivierbar, die Patina (Vergilbung am Licht) trägt zum Charme der ansonsten seelenlosen Akten bei! Trotzdem ist der Anteil des Recyclingpapiers im letzten Jahr sogar um 4% gesunken. Deshalb schenkten wir der Bundesverwaltung 700'00 Blatt Recyclingpapier, die wir zu einem Turm aufschichteten: Eine urwaldfreundliche Tagesration Papier wächst in den Himmel!
Dass Recyclingpapier nicht nur technisch sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist, bewies der Kanton Genf, der durch konsequente Umstellung jährlich 200'000 Franken spart.
Mitgemacht bei der Aktion hat die Nationalrätin Maya Graf (Grüne/BL), die am 20. März 2003 mit einer Motion die Verwendung von Recyclingpapier gefordert hat. Es würde dem Bundesrat gut anstehen, diese Forderung aufzunehmen - und damit seiner eigenen Empfehlung vom März 2002 nachzukommen: Die Ressourcen unseres Planeten nachhaltig zu nutzen, zum Bsp. bei der Holz- bzw. Papierbeschaffung.

Die Grüne Nationalrätin Maya Graf baut mit BMF- und Greenpeace-AktvistInnen eine Tagesration Recyclingpapier auf den Bundesplatz, Foto: GP
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jk - In der Zürcher Gemeinde Urdorf wird am 10. Januar wieder eine BMF-Ausstellung gezeigt. Die Ausstellung wird jeweils am Mittwoch und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr zugänglich sein. Anlässlich der Eröffnung wird der Film "Tong Tana - das verlorene Paradies" gezeigt und im Februar der fantastische Dia-Vortrag von Thomas Bolliger "Kalimantan" zu sehen sein (Programm unter http://www.urdorf.ch/veranstaltungen oder auf Anfrage).
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jk - Es ist vollbracht! Dank prompten Spenden Privater sowie Unterstützung seitens von Institutionen und Unternehmen haben wir die für die Realisierung des Buchprojektes genügend Mittel beisammen! Der Vorstellung des umfangreichen Werkes anlässlich der Basler Buchmesse vom 7. - 9. Mai 2004 steht damit nichts mehr im Weg. Erfreulicherweise sind bereits 250 Bestellungen bei uns eingegangen - je mehr Bücher wir direkt verkaufen können, umsomehr profitiert auch der BMF. Qualitativ ist das Buch sogar noch aufgewertet worden: Dank Entgegenkommen der Basler Druck+Verlag AG wird das Buch nun durchgehend in Farbe gedruckt, und auch der Umfang hat sich auf ca. 680 Seiten erhöht - bei gleichem Preis von Fr. 98.--!
Auf unserer website www.bmf.ch finden Sie einen 16-seitigen Auszug, der Ihnen einen gute Eindruck vom Endprodukt gibt. Sichern Sie sich frühzeitig ein Exemplar dieses einzigartigen Dokuments, das nur in kleiner Auflage erscheinen wird - herzlichen Dank!
Ausführlich berichten - und allen Beteiligten gebührend danken - werden wir im Rundbrief vom nächsten Frühjahr.

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jk - Am 30. August trafen sich die Mitglieder des Bruno-Manser-Fonds zur jährlichen Hauptversammlung in Basel. Neben Jahresbericht 2002 und Jahresplanung 2003 stand die Neuwahl des Vorstandes im Vordergrund. Nachdem aufgrund der finanziellen Situation eine grundsätzliche Analyse des Aufgabenfeldes und der Ausrichtung des BMF unumgänglich wurde, wollte der Vorstand Platz machen für neue Köpfe und Ideen. Der BMF dankt sowohl den zurückgetretenen Michael Studer, Michael Mettler und Thys Meyer für ihren Einsatz im Vereinsvorstand als auch den drei Mitarbeitern, die infolge der schlechten Finanzlage haben ausscheiden müssen. Das Ziel dieser Sanierungsmassnahmen, bis Ende Jahr Schuldenfrei zu sein und im Mai 2004 eine zweite Sekretariatsstelle zu schaffen, ist auf gutem Weg und was die Schulden betrifft bereits erreicht - auch dank Ihrer Hilfe!
Derzeit arbeitet der neue Vorstand an einem Konzept, welches in Zukunft Mehreinahmen bringen und die Ausweitung der BMF-Aktivitäten z. B. auf die Pygmäen in Afrika ermöglichen soll. Die Sachkenntnis der neuen Vorstandsmitglieder Roger Graf (ehemaliger Sekretär des BMF), Christoph Wiedmer (Greenpeace Waldkampagner) und Dominik Bucheli (eh. Sekretariatsmitarbeiter) werden bei diesem Prozess von Vorteil sein - herzlich willkommen!
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jk - Von Bruno keine Spur! Traurigerweise haben wir vergeblich versucht, Näheres zu Bruno Schicksal in Erfahrung zu bringen. So hat eine zweite Suche (2002) von Brunos Bruder - und auch die dritte (2003) - keine Resultate gebracht. Dass Bruno so spurlos verschwunden ist, nährt den Verdacht, dass Fremdeinwirkung im Spiel war. Bis neue Hinweise auftauchen, haben sowohl die malaysischen Behörden als auch das Schweizerische Aussendepartement (EDA) aktiven Untersuchungen eingestellt.
Auf unsere Bitten wurden im Frühjahr 2002 endlich Brunos 1986 anlässlich zweier Verhaftungen beschlagnahmten persönlichen Effekte zurückgegeben, jedoch fehlten die damals konfiszierten Tagebücher, um die wir uns eigentlich bemühten. Gemäss Malaysia existieren diese Tagebücher überhaupt nicht.
Über unsere Aktivitäten berichten wir jeweils in den Rundbriefen. Dank zusätzlicher Stellenprozente konnten mannigfaltige Aufgaben wahrgenommen werden. Schwerpunkte waren die gemeinsam mit Greenpeace lancierte Kampagne "Urwaldfreundliche Gemeinde" (à www.urwaldfreundlich.ch); das Community-Mapping-Projekt der Penan in Sarawak, welches Grundlage ist für bei Gericht eingereichte Klagen gegen Regierung und Holzfäller; die Auseinandersetzung mit der Internationalen Tropenholz-Organisation (ITTO); die Ausstellungen in Olten und Bern (mit Fest); der neue Internetauftritt; das Tagebuchprojekt, sowie die politischen Vorstösse im Nationalrat und die Öffentlichkeitsarbeit. Daneben erledigten wir das zeitweise umfangreiche Tagesgeschäft. 2002 war ein intensives Jahr, wie die Medienpräsenz, die Besucherzahlen an den Ausstellungen, die zahlreichen Anfragen von privater, wirtschaftlicher und öffentlicher Seite sowie die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen zeigen. Die Strategie, durch erhöhten Einsatz vermehrt an die Öffentlichkeit zu gelangen, ging also auf - leider generierten wir dadurch nicht die erhofften zusätzlichen finanziellen Mittel. Der Spendeneingang konnte gegenüber dem Vorjahr gehalten werden, was vor dem Hintergrund des generell schlechten Spendenjahres (Einbrüche bis 25%) ein akzeptables Resultat ist, führte aber dennoch zu einem finanziellen Engpass, der einschneidende Massnahmen verlangte.
So wurden die Mandatsverträge mit Claude Haltmeyer und Andersson Mutang Urud und das Anstellungsverhältnis mit Hansruedi Dietrich in der ersten Jahreshälfte 2003 aufgelöst sowie Lohn und Nebenleistungen des Sekretärs gekürzt. Der Lagerraum wurde gekündigt und auf Anschaffungen verzichtet. Mit den Kürzungen bei Herstellung, Umfang, Auflage und Versand des Rundbriefes wurde das vorhandene Sparpotential ausgeschöpft.

Dafür setzen wir uns ein: Intakter Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen. Foto: BMF
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jk - 2002 gingen dem BMF insgesamt 320'000 Franken zu. Da das hauptsächlich von der Stiftung "Kunst für den Tropenwald" (à www.kunstfuerdentropenwald.ch) finanzierte Mappingprojekt jedoch über die Jahre 2002/2003 lief, stellten wir 60'000 Franken zurück für das Jahr 2003. Erschwerend dazu kam, dass das Mappingprojekt bereits ab Januar 2002 Kosten verursachte, der Jahresbeitrag der Stiftung jedoch für eine Laufzeit von November 2002 - Oktober 2003 betraf. Auch waren Kosten des Gerichtsverfahrens nur bedingt kalkulierbar. So resultierte bei einem Totalaufwand von 357'000 Franken ein Verlust von 97'000 Franken. Trotzdem: Mit knapp 100'000 Franken flossen mehr Mittel an die Penan und unsere Partner in Sarawak, als jemals zuvor! Diese Gelder unterstützten neben dem Mappingprojekt auch das Penan-Sekretariat, die lokale und internationale Kommunikation, Widerstandsaktionen und juristische Hilfe bei Verhaftungen sowie ein historisches Penan-Treffen. Diese Summe wurde lediglich von den BMF-Salären übertroffen, die insgesamt 130'000 Franken betrugen. Der Rundbrief schlug mit Produktionskosten von knapp 50'000 Franken als drittgrösster Posten zu Buche.
Wir danken allen von Herzen, die unsere Bemühungen mit einer Spende oder durch einen Arbeitseinsatz unterstützt und ermöglicht haben, jeder Franken ist uns Auftrag und gerne stehen wir zur Verfügung, wenn Sie persönlich weitere Informationen wünschen. Neben der tragenden Stiftung "Kunst für den Tropenwald" aus Basel gebührt unser spezieller Dank den GönnerInnen, deren Spenden zusammen über 80'000 Franken ausgemacht haben:
Jeanne Rouiller, Basel - Renate et Alex Rabus, Neuchâtel - Barbara Hartmann, Milken - Hanna Buess-Wirp, Wenslingen - Greenpeace Schweiz, Zürich - Hans-Peter & Marianne Ming, Zumikon - Nanni Reinhart-Schinz, Winterthur - Silvana Immobilien AG, St.Gallen - Urs-Peter Stäuble, Rüti bei Büren - Kein Stolz auf Tropenholz!, Grub/AR - Samuel Buri, Basel - Andreas Ochsenbein, Riehen - Marcus Wiedmer-Müller, Sissach - Ebi-Pharm AG, Jürg & Erika Binz, Kirchlindach - Daniel und Barbara Strub-Roth, Schönenbuch - Simon N. Birchmeier, Würenlingen - Ruedi Mettler-Wahlandt, St. Gallen - Paul Ernst, Sulgen - Jean-Jacques, Belet, Ecublens - Finanzverwaltung der Einwohnergemeinde Evilard, Evilard - Fernande Gächter, Winterthur - Schenker-Winkler Holding AG, Baar - Katharina Perez-Nathan, Sala Capriasca - Janine Rensch, Zürich - Ervan Rutishauser, Veigy-Foncenex - Jörg & Anna Hess, Grabs - Rosmarie Mettler, Zollikon - Annette, Bühler, Zürich - Karl Friedrich Tramer, Stein am Rhein - Yves Crausaz, Gilly - Sarah Main Ellis-Bracher, Bienne - Hochbauamt Stadt St. Gallen - Alex Zürcher, Bern - Kesselreinigung Rüegg GmbH, Wohlen - Einwohnergemeinde Solothurn - Martin Lobsiger, Oberscherli.
Auch im Jahr 2002 waren wir auf die Mitarbeit von VolontärInnen angewiesen. So bastelten während Wochen HelferInnen an Utensilien für BMF-Auftritte. Aber auch die Ausstellungen in Olten und Bern, Proteste und Pressekonferenzen und natürlich der Versand der Rundbriefe hätten ohne die Mitwirkung folgender HelferInnen nicht geklappt: Erika Müri-Marrer (Buchhaltung), Walter Brunner, Dany Endres, Michel Bovey, Andrea Niedermann, Michi Studer, Moni Manser, Yvonne Stein, Sylvia Kaspar, Lisbeth Dietrich, Andrea Stöcklin, Chantal Pfiffner, Rosmarie Künzli und Daniel Casimiro: HERZLICHEN DANK!
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jk - Am 11. Dezember 2003 fand eine Anhörung beim Basler Gericht statt, um zu klären, ob sich Bruno zum Zeitpunkt seines Verschwindens in Lebensgefahr befunden hat. Nur dann ist es möglich, jemand vor Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit für verschollen - und zu einem späteren Zeitpunkt für tot - zu erklären. Die 5 RichterInnen befassten sich mit Brunos "Beziehung" zu den Malaysischen Holzfällern und zur Regierung von Sarawak; mit dem auf ihn ausgesetzten Kopfgeld, aber auch mit den Gefahren im Regenwald, zumal Bruno alleine unterwegs war. Sie entschieden, dass die Bedingungen für erhöhte Lebensgefahr gegeben waren, womit das Verschollen-Verfahren eröffnet wird. Während eines Jahres wird Bruno in der Schweiz und Malaysia öffentlich als vermisst ausgeschrieben. Gibt es daraufhin keine Hinweise auf Brunos Verbleib, gilt er ab Dezember 2004 offiziell als verschollen.

Bruno Manser, Foto by Keith Snow
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Tong Tana
Zeitschrift des Bruno-Manser-Fonds (BMF)
Verein für die Völker des Regenwaldes
Heuberg 25, CH-4051 Basel
Telefon 061 261 94 74
Fax 061 261 94 73
E-mail: info@bmf.ch
Internet: http://www.bmf.ch
Redaktion: John Künzli
Autoren: J. Künzli (jk), Martin Leuenberger (ml).
Fotos: BMF, Suherry Aprianto/Paneco, Keith Snow, Atelier Dillier
Titelbild: Bruno Manser
Übersetzungen: Robert Gogel (französisch), Sandra Lilley (englisch)
Auflage: 4600 (3000 deutsch, 1000 französisch, 600 englisch)
Erscheint dreimal jährlich
Auf Spenden sind wir angewiesen – herzlichen Dank!
Spendenkonti Schweiz/Liechtenstein:
Postkonto 40-5899-8
Bank Coop, CH-4002 Basel, Konto 421329.29.00.00-5
Frankreich: La Poste, Strassburg, N° CCP 2.604.59T
Deutschland: Deutsche Bank, Lörrach (BLZ 683 700 24) Konto 1678556; IBAN = DE85 6837 0024 0167855600
Satz und Druck: Gremper AG, Basel