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Rundbriefe






Bruno Manser Fonds
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Schweiz
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Aktualisierung 2002-09-25

Tong Tana, September 2002

Zeitung des Bruno Manser Fonds

zu den Themen Regenwald, Indigenenrechte und Holzhandel

Cover Tong-Tana september  30K

Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 



Titelzeichnung: "Das Dschungelkind "Lawang" kennt nichts anderes als das Leben unter dem immergrünen schattigen Laubdach. Weder kann es lesen noch schreiben noch rechnen. Geburtsort und Alter sind ihm unbekannt. Kein Missionar hat ihm aus der Bibel gepredigt. ~ Während seine Eltern Sagopalmen fällen, oder auf der Jagd sind, hütet das vielleicht achtjährige Mädchen all seine kleineren Geschwister, schlägt mit dem Buschmesser Feuerholz und geht an kleinem Quell die Bambusse mit Trinkwasser füllen."

 

 

 


Editorial


jk - Die Hälfte des ursprünglichen Waldes ist in den vergangen zwei Jahrhunderten von der Erde verschwunden - der Grossteil davon in den 50 Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) schätzt den jährlichen Verlust auf 170'000 km2, das World Resources Institute auf über 200'000 km2. Vordergründig liegen die Ursachen für diesen grossflächigen Waldverlust im Kahlschlag für Landwirtschaftsprojekte bzw. für die Deckung des Energieholzbedarfes der Lokalbevölkerung (in den trockenen, subtropischen Zonen wie Indien oder Südafrika). Bei genauerer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass diesen Kahlschlägen in der Regel der kommerzielle Holzschlag vorausgeht. In den Tropen wird ein sogenannter "selektiver" Einschlag praktiziert: da die wertvollen Baumarten nur spärlich wachsen, müssen für einzelne Stämme grosse Flächen geöffnet werden. Wegen der schweren Maschinen, unwegsamem Gelände und der starken Verflechtung im Kronendach (Schlingpflanzen) werden durch die Extraktion weniger Stämme bis zu 70% des Waldes zerstört!

Durch den kommerziellen Holzschlag - der gemäss Wirtschaftsexperten dem Wald erst einen Wert gibt und ihn damit vor der Zerstörung bewahren soll - wird der Wald erst recht entwertet und geöffnet für rechtlose Kleinbauern und Wilderer. Sind die kommerziell verwertbaren Baumarten einmal aus dem Wald verschwunden, hat niemand Zeit und Interesse, Jahrzehnte bis Jahrhunderte auf die natürliche Regenration zu warten. Riesige Landwirtschaftsprojekte (Ölpalmen, Paphierholzplantagen) ersetzen rasch den einstigen Naturwald. Mittels Feuer werden riesige Flächen vom letzten Rest Naturwald befreit und auch in diesem Jahr versinken weite Teile Südostasiens wieder unter einer ungesunden Rauchwolke - soviel zum Argument "Schützen durch Nützen"!

Als Türöffner ist der kommerzielle Holzschlag die grösste Bedrohung für die verbliebenen Urwälder. Auch die Holzverarbeitungsindustrie in den Tropenholz exportierenden Ländern spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. In einigen ehemaligen Exportländer muss heute der Rohstoff für die auch mit Schweizer Geld massiv ausgebaute Verarbeitungsindustrie importiert werden, in anderen wird er durch illegalen Holzschlag gedeckt. Mit der zunehmenden Verknappung ist der illegale Holzschlag zu einem immer drängenderen Problem geworden. Gemäss Schätzungen der Weltbank sind etwa 55 % des weltweiten Holzschlages illegal, d.h. nicht mit den geltenden nationalen Gesetzgebungen vereinbar. In verschiedenen Wäldern ist der Anteil des illegalen Holzes gar noch höher, so etwa in Kambodscha (90%), Brasilien (85%), Bolivien (80%) oder Kamerun (50%).

Auch die Holzindustrie und die Exportländer haben mittlerweile das Problem erkannt. Ein Umstand, der die Internationale Tropenholzorganisation (ITTO) Anfang der 90er Jahre dazu veranlasste, sich das Ziel zu setzen, ab dem Jahr 2000 nur noch nachhaltig produziertes Tropenholz auf dem internationalen Markt zu dulden. Die ITTO hat zugegeben, dieses Ziel bei weitem nicht erreicht zu haben. Noch heute entspricht nur ein Bruchteil des gehandelten Tropenholzes den ITTO-Richtlinien.

Wälder und insbesondere Urwälder haben mannigfaltige Funktionen. Sie prägen das Klima lokal und global. Urwälder speichern ein Vielfaches an CO2 verglichen mit Sekundär- und gepflanzten Wäldern. Sie beherbergen einen Grossteil der globalen Artenvielfalt. Sie sind Lebensraum und Nahrungsgrundlage vieler indigener Völker, die heute allesamt am Abgrund stehen. Von den Tropenwäldern sind weltweit mehrere 100 Millionen Menschen direkt abhängig, z.B. die Penan in Malaysia, die Yanomani in Brasilien oder die Pygmäen in Zentralafrika. Deren Armut ist nicht, wie oft behauptet wird, die Ursache für die Abholzung der Tropenwälder. Ihre Armut ist eine direkte Folge der Zerstörung ihres Lebensraumes.

Die Verantwortung der Holz importierenden Länder wie der Schweiz liegt deshalb darin, den Verbrauch von Holz aus Raubbau zu stoppen und statt dessen ökologisch und sozial verträglich produziertes Holz zu verwenden. Sie müssen Massnahmen ergreifen, um der globalen Waldvernichtung entgegenzuwirken. Nationale Waldgesetzgebungen müssen verbessert und wirksam umgesetzt werden. Und Profit orientierte Investoren müssen endlich Verantwortung übernehmen - wegen kurzsichtig und egoistisch erteilten Exportrisikogarantien sind hier einmal mehr auch die Regierungen der Industrieländer gefordert! Zu guter Letzt ist eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Waldvölkern notwendig. Diese sind sowohl von den Erträgen diese Holzhandels als auch von den internationalen Bemühungen der Entwicklungszusammenarbeit weitgehend ausgeschlossen. Ein Ende der Zerstörung der Wälder und der Artenvielfalt liegt auch deshalb im Interesse der Industrieländer, weil die Zahl der Opfer von Erdrutschen, Überschwemmungen, Feuerkatastophen, Dürren und Nahrungsknappheit ständig zunehmen. Immer näher an unserer eigenen Haustüre!



Opferstöcke schützen vor Geistern - und vor der Gier der Ersten Welt?



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Sarawak - Malaysia


Erklärung von Long Sayan

jk - Vom 7. bis zum 9. Juni fand das grösste Penan-Treffen seit den 80er Jahren statt. Aus 47 Gemeinschaften, darunter mehrere Nomadengruppen, fanden sich über 700 Penan in Long Sayan ein. Das geschichtsträchtige Treffen wurde von der Sarawak Penan Association mit Hilfe von Sahabat Alam Malaysia SAM organisiert und auch vom BMF mit 2000 US$ unterstützt. Ziel der Zusammenkunft war eine Analyse der gegenwärtigen Situation der Penan, Erfahrungsaustausch und Stärkung des Zusammenhalts und Tradition.

Nach zeremoniellen Tänzen, Fussballspiel und der Vorführung alter Handwerkskunst wurden die miserablen Lebensbedingungen der Penan, deren Ursachen und mögliche Lösungen diskutiert. Tiefstnoten erteilten die Penan der staatlichen Hilfe, die sie als ungenügend bis inexistent bewerteten, derweil sich ihre persönliche Situation täglich verschlechtert.

In der gemeinsamen "Erklärung von Long Sayan 2002" beklagen sich die Penan, dass die Regierung nicht hält, was sie verspricht. Sie fragen sich, warum die Regierung ständig solche Hilfsmassnahmen als wirksame Armutsbekämpfung propagiert, wenn sie doch nur immer ärmer werden? Die Regierung muss endlich einsehen, dass die undurchsichtige Vergabe von Abholz-Lizenzen die Wurzel des Übels ist. Auf Kosten der Ureinwohner schützt das System die Interessen der politisch-wirtschaftlichen Seilschaften, die dank der Plünderung der Wälder immense Reichtümer zusammenraffen.

Die Penan verlangen in der Long Sayan-Erklärung den Stopp industrieller Aktivitäten auf ihren Territorien sowie die Anerkennung ihrer Landrechte. Sie verlangen die Einrichtung des 1993 versprochenen Reservates und endlich auch der Gemeindewälder, um die viele Penan-Siedlungen seit den 80er Jahren inständig bitten. Auch die versprochenen Programme in Landwirtschaft und Hausbau sollen endlich beginnen.

Es sei weder rechtlich noch ethisch haltbar, dass im wohlhabenden Malaysia die Penan leiden müssen wie niemals zuvor. Und die Probleme nehmen stetig zu: Nahrungsmangel, fehlende Einkommensmöglichkeiten, schlechte Gesundheit, miserable Wohnsituation, keine Identitätskarten - und vor allem: kein Land.

Es geht um die Demokratisierung des Zugangs zu den Naturschätzen Sarawaks. Indigene Völker müssen das Recht auf freie Nutzung der natürlichen Rohstoffe auf ihren Territorien erhalten. Das bedeutet nicht, dass die UreinwohnerInnen als Museumsstücke bewahrt werden sollen - und hat auch nichts mit dem Einsatz ausländischer Umweltorganisationen zu tun. Auf dem Spiel steht vielmehr das kulturelle, soziale und wirtschaftliche Überleben eines an den Rand gedrängten Volkes. Nur wenn ihnen das Recht auf Selbstbestimmung gewährt wird und sie selber die Ressourcen auf ihrem Stammesland kontrollieren - was das natürliche Recht jedes Bürgers ist - können die Penan überleben, so die Erklärung von Long Sayan.

Quellen: Long Sayan Declaration, Presse-Erklärung SAM, Juni 2002



Traditionelle Eröffnung des Treffens in Long Sayan

Kayan blockieren

jk - Seit dem 19. Juli wechseln sich die mehr als 200 Familien der Kayan-Siedlungen Long Laput und Sungai Dua bei der Strassenblockade ab. Die beiden Firmen Rimbunan Hijau (Besitzer gehört zu den reichtsten Menschen der Welt) und Shin Yang (Staatsbesitz) sind unangekündigt in das Gemeindeland eingedrungen und operieren bereits nahe der Wasserfassung der beiden Langhäuser. Ein Teil des Gemeindewaldes wurde von Rimbunan Hijau vollständig zerstört, ebenso die Pufferzone um die Vogelnest-Höhlen, eine wertvolle Einkommensmöglichkeit der Kayan. Auf ihre Beschwerden reagierten die Holzfirmen zynisch mit der Entsendung von 10 weiteren Einheiten an Bulldozern und Traktoren! Auf Verhandlungen haben die Kayan keine Lust: "Wie können wir mit dem Dieb verhandeln, der uns alles gestohlen hat und uns nun mit Krümel abspeisen will?", meinte der Dorfchef.

Quelle: Presse-Erklärung SAM, 20. Juli 2002


SUHAKAM-Jahresbericht 2001

jk - SUHAKAM, die malaysische Menschenrechtskommission, will nicht richtig abheben. Zwar räumt sie der Problematik um die Landrechte der Ureinwohner Sarawaks mehr Raum ein als zuvor. Aber SUHAKAM liess sich ausgerechnet von Sarawaks Staatsanwalt über die Rechte der Dayak-Völker aufklären - was genau umgekehrt hätte geschehen müssen! Zweifelt SUHAKAM etwa selber an den Rechten der Urbevölkerung? Gemäss Colin Nicholas vom Orang Asli-Zentrum deutet einiges darauf hin: Die SUHAKAM-Idee, mehrere Dayak-Gemeinschaften zusammenzulegen, um sie besser unterstützen zu können, tönt sehr nach Regierung lässt nicht auf echtes Verständnis schliessen. SUHAKAM sieht sich als Vermittlerin - nötig wäre aber eine Organisation, die endlich durchsetzt, was gesetzlich und moralisch längst feststeht: Die Anerkennung der legitimen Landansprüche der Ureinwohner von Malaysia!

Quelle: SUHAKAM Annual Report 2001, Colin Nicholas, COAC, Juni 2002



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Interview mit Along Segah

B: Was hilft Dir: Die Gesetze der Regierung oder Eure eigenen Gesetze

A: Unsere Gesetze sind gut! Wir hatten ein blühendes Leben. Aber die heutige Regierung ist schlecht, sie zerstört unser Land. In früheren Zeiten streiften wir durch den Wald und sammelten Sago, fanden Früchte, gingen mit den Hunden auf die Jagd - es gab keine Probleme! Auch während der britischen Besatzung und während der Brooke-Regierung war das Leben gut. Wir handelten Harze, Latex, Magensteine von Affen und Horn vom Nashornvogel. Es gab Wildtiere im Überfluss - alles war bestens.

B: Warum hat Dich die Polizei verhaftet?

A: Weil ich im Wald lebe! Meine Landrechte habe ich von meinem Vater Sega und von meinem Onkel Tamen Teren geerbt. Beide nutzten diesen Wald schon bevor ich geboren war.

B: Warum bist Du gegen die Projekte der Regierung?

A: Weil ich den Wald nicht aufgeben kann, er ist meine Tradition. Ich hasse Kahlschläge und sengende Sonne. Wenn wirklich Ölpalm-Plantagen kommen, werde ich sterben.

B: Die Regierung sagt, sie bringe Fortschritt...

A: Fortschritt lehne ich nicht ab. Ich lehne es ab, weit weg vom Wald zu sein. Ich vermisse den Ruf des Gibbons, den Laut der Languren. Ich vermisse die Haine der Jakahpalmen, all die grossen Bäume. Wenn die Fruchtsaison beginnt, werden Wildschweine und viele anderen Tiere kommen. Wenn der Fortschritt kommt und unser Land zerstört, können wir nicht mehr hier leben. Die Regierung will uns helfen. Aber diese "Hilfe" tötet uns. Wenn die Regierung ein Herz hätte, würde sie nicht unseren Wald bulldozen und unsere Flüsse verschmutzen. Wenn die Tiere fliehen, wenn der Wald zerstört ist, wenn es keine Bäume mehr gibt: Wo werden dann die Nashornvögel? Wenn die Zeit der Rückkehr kommt für das Wildschwein, was wird es essen? Wo sollen die Tiere hin, wenn der Wald weg ist? Die Regierung verteilt Poster von bedrohten Tierarten und verbietet uns die Jagd - dabei sind sie es, die den Wald getötet haben!

Ich vertraue auf die Medizin des Waldes, aber seit die Holzfirmen kommen, leiden wir unter Fieber, Verschmutzung, Erosion und vielen anderen Krankheiten. Meine Tochter starb vom Dreckwasser.

B: Möchtest Du in einem richtigen Haus leben?

A: Ich nicht. Ich bin es gewohnt, im Wald zu leben. Jede Nacht auf der Jagd nach Wildtieren. Wenn ich die Spur eines Wildschweines sehe, bin ich glücklich und bereit, bis zur Morgendämmerung zu wandern. Bei Tagesanbruch erfreut es mein Herz, zu den fernen Hügeln zu schauen, wo noch keine Bulldozer rote Wunden geschlagen haben.

Wenn die Regierung mir befiehlt, in einem schmutzigen Haus zu leben, mit Abfall und Fäkalien überall, ich würde sofort ausziehen! Im Wald gehe ich weit weg von der Hütte, um meinen Darm zu leeren. Wir sind saubere Leute!

B: 1993 sagte Taib Mahmud, er habe ein Stück Land für Dich reserviert...

A: Das hat er nie getan! Als ich 1999 nach Kuching ging, wollte Taib Mahmud mich nicht einmal sehen! Wegen seinen Holzfirmen haben wir schon viel Land verloren. Die Grabstätten meiner Vorfahren wurden ausgelöscht. Ich habe gehört, die Regierung gibt Millionen aus für uns Penan, aber niemand weiss wofür. Vielleicht kaufen sie damit Bulldozer, um unser Land zu zerstören...

B: Bedroht Dich die Polizei?

A: Ja, sie sagen, sie bringen mich an einen fernen Ort, und dass sie mich töten werden, weil ich so hartnäckig für mein Land kämpfe. Aber einmal müssen wir alle sterben. Es ist eine gute Sache, für das Land zu kämpfen, ich werde mich wehren bis zum Tod. Die Holzfirmen wollen mich töten, weil ich ein Freund von Bruno war. Bruno war wie mein Sohn.

B: Bruno hat Euch angeführt im Kampf gegen die Abholzung?

A: Das ist nicht wahr! Wir haben gegen die Holzfäller protestiert, weil sie in unser Land eingedrungen sind und es zerstört haben. Uns musste niemand heissen, uns zu wehren, denn der Wunsch, unser Land zu schützen, kommt aus unseren eigenen Herzen. Wir kämpften schon bevor Bruno kam.

B: Was sind Deine Gedanken zur Zukunft?

A: Meine Kinder und Enkelkinder sollen im Wald leben können so wie ich. Sie sollen sauberes Wasser trinken und durch ihr Territorium streifen können ohne Einmischung von Fremden.

B: Warum brauchst Du Karten von Deinem Gebiet?

A: Weil ich mein Land schützen will. Wenn die Holzfäller kommen, kann ich die Karten zeigen. Wenn ich nichts in Händen halte, werden sie sagen, ich sei nur ein armer Bettler ohne Rechte.

Quelle: Interview von Balang Nalan (B) mit Along Sega (A) in Long Sayan, 8. Juni 2002



Seit Februar 2002 blockiert Along Segah die Strasse der Firma Samling - die Angestellten drohten, ihm das Augenlicht zu nehmen, wenn er nicht aufgibt...



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Schweiz


Petition für den Austritt der Schweiz aus der ITTO eingereicht

jrd - Der BMF und die Gesellschaft für bedrohte Völker haben am 19. Juni ihre Petition eingereicht, die vom Bundesrat den Austritt der Schweiz aus der Internationalen Tropenholzorganisation ITTO verlangt. Die als Regenwaldtiere auftretenden Aktivisten konnten der Bundeskanzlei 6200 Unterschriften übergeben. Wir danken allen, die zu diesem guten Ergebnis beigetragen haben.

Entscheidend für den Zeitpunkt der Petitionsübergabe war, dass für die ITTO während ihrer Session auf Bali (13. - 18. Mai 2002) das bis jetzt verfehlte "Ziel 2000", nämlich ab dem Jahr 2000 nur noch nachhaltig gewonnenes Tropenholz zum Handel zuzulassen, überhaupt kein Thema war. Auch wurde keine der vom BMF im Brief an den ITTO-Direktor (vgl. Tong Tana 2/02) verlangten Massnahmen in Angriff genommen.

Zur Unterstützung unserer Anliegen werden im Nationalrat 3 Vorstösse (mit jeweils einer nationalen und internationalen Komponente) eingereicht werden:

NR Maya Graf (Grüne, BL) verlangt vom Bundesrat ein Import- und Verkaufsverbot für illegal gewonnenes Holz. Zudem soll die Schweiz sich zur Holzzertifizierung mit mindestens dem Standard des FSC bekennen und von der ITTO analoge Massnahmen fordern.

NR Remo Gysin (SP, BS) verlangt, dass die Schweiz eine allgemeine Deklarationspflicht für Holz und Holzprodukte einführt und deren Einführung auch international (im Rahmen der ITTO und anderer Gremien) beantragt.

NR Jacques-Simon Eggly (Liberale, GE) fordert, dass die Schweiz im Rahmen ihrer Entwicklungspolitik auch die Völker des Tropenwaldes unterstützt und gemeinsam mit ihnen Projekte realisiert.

Wir werden Sie über die Antworten des Bundesrats und das weitere Schicksal dieser parlamentarischen Vorstösse auf dem Laufenden halten.



Petitionsübergabe beim Bundeshaus West


Malaysias Premier Mahathir in der Schweiz

jk - Am 10. Juni stattete "Dr M" - begleitet von doppelseitigen Inseraten in den grossen Schweizer Tageszeitungen - der Schweiz den ersten offiziellen Arbeitsbesuch ab. Beide Seiten rühmten die guten Beziehungen zueinander. 2001 importierte die Schweiz Güter im Wert von 241 Mio. Franken aus Malaysia und exportierte im Gegenzug Waren im Wert von 553 Mio. Franken. In den letzten 6 Jahren investierten Schweizer Firmen über 1.2 Milliarden Franken in die Malaysische Wirtschaft. Kapitalismus und Terrorismus waren denn auch die Themen der Gesprächsrunde mit den Bundesräten Deiss und Couchepin.

Der BMF und Brunos Angehörige baten vergeblich um ein kurzes Treffen mit dem 76-jährigen, dienstältesten Machthaber Asiens. Unsere Anliegen - Brunos Verschwinden und Hilfe für die Penan bei ihren Landkonflikten - mussten wir schriftlich vom EDA übermitteln lassen, da wir auch an die Pressekonferenz nicht zugelassen wurden.

Wenigsten die Rückgabe von Brunos 1986 konfiszierten Tagebücher wurde vom Bundesrat und den Medien angesprochen. Mahathir versicherte, in Sachen Bruno sei alles Mögliche unternommen und seine Hinterlassenschaft werde der Familie zurückgegeben. Mahathir, der den "Krieg gegen den Terror" dazu nutzte, Oppositionelle ohne Gerichtsverfahren einzusperren, kündigte des Weiteren die Neueröffnung der 1992 geschlossenen malaysischen Botschaft in Bern an: auf den direkten Ansprechpartner freuen wir uns!



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Aktion "Urwaldfreundliche Gemeinde"

ch - Urwälder bedeuten Leben. Sie sind Lebensraum von Urwaldvölkern sowie von Hunderttausenden von Tier- und Pflanzenarten. Urwälder dämpfen Klimaextreme und regulieren den Wasserhaushalt der Erde. Urwälder brauchen dringend Schutz, denn ihre Zerstörung schreitet ungebremst voran.

Alle zwei Sekunden geht eine Urwaldfläche so gross wie ein Fussballfeld unwiderruflich verloren. Urwaldschutz beginnt bei uns in den industrialisierten Ländern, wo Holz aus Raubbau in alltäglichen Produkten wie Kopierpapier, Türen und Besenstielen verarbeitet wird. Unnötigerweise, denn urwaldfreundliche Alternativen gibt es. Sie müssen nur eingesetzt werden. Gemeinden können mit gutem Beispiel vorangehen und einen konkreten Beitrag zum Schutz der letzten Urwälder leisten

Mit vereinten Kräften lancieren Greenpeace und BMF die Gemeindekampagne für einen Verzicht auf Raubbauholz anfangs September neu. Unter dem Titel "Urwaldfreundliche Gemeinde" wollen wir bis Ende Jahr gemeinsam zahlreiche neue Gemeinden für einen Verzicht auf Holz aus Raubau und einen Umstieg auf Recyclingpapier gewinnen.

Urwaldfreundlich heisst Verzicht auf Holz- und Holzprodukte aus Raubbau. Statt dessen werden FSC-zertifiziertes Holz und/oder Holz aus der Schweiz oder dem benachbarten Ausland verwendet. Zudem soll wann immer möglich Recyclingpapier eingesetzt und der Papierverbrauch generell gesenkt werden.

Ziel des Auftritts zusammen mit Greenpeace ist es, den Begriff "urwaldfreundlich" in der Schweiz klar zu verankern und damit die Schweiz urwaldfreundlicher zu machen. Bis August 2002 haben 306 Schweizer Gemeinden und 6 Kantone bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst. Ehrgeiziges Ziel der gemeinsamen Aktion ist es, die Gemeindezahl zu verdoppeln.

Zwischen Greenpeace und BMF gibt es nach wie vor unterschiedliche Standpunkte zur Bewertung des FSC-Labels. Der BMF möchte verhindern, dass über die Hintertür des FSC-Labels Tropenholz wieder "salonfähig" wird. Greenpeace und BMF haben aber bei der obigen Definition von "urwaldfreundlich" einen vertretbaren Kompromiss gefunden, um den Urwäldern der Erde zur dringend notwendigen Aufmerksamkeit und zu einem besseren Schutz zu verhelfen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Greenpeace ist auf dieser Basis bereits beim "UrwaldbotschafterInnen-Test" für Kinder und Jugendliche zustande gekommen (siehe: http://www.greenpeace.ch/kids-for-forests/php/index.html

Am 12. September starten BMF und Greenpeace die Aktion "Urwaldfreundliche Gemeinde" mit einer nationalen Medienorientierung in Bern. Gleichzeitig werden alle Schweizer Gemeinden brieflich aufgefordert, sich mit einem Gemeinderatsbeschluss und verbindlichen Submissionsvorschriften (Baukostenplan BKP) zu einem Verzicht auf Holz aus Raubbau zu verpflichten. Parallel dazu werden aktive BürgerInnen und Jugendliche eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen und ihre Gemeinden "urwaldfreundlich" zu machen.

Eine vergleichbare Greenpeace/WWF-Kampagne läuft seit anfangs Jahr in den Schulen. Natürlich wurde auch bei der Gemeindekampagne die Unterstützung des WWF angestrebt. Wegen den unterschiedlichen Haltungen zum einheimischen, noch nicht FSC-zertifizierten Holz kam leider keine Einigung zustande.

Die gemeinsame Aktion von BMF und Greenpeace ist nun ein ideales Betätigungsfeld für unsere AktivistInnen. Auch in Ihrer Region gibt es noch Gemeinden, Kirch- und Schulgemeinden sowie Vereine die "urwaldfreundlich" werden sollen. Helfen Sie mit und werden Sie aktiv, damit bis Ende Jahr möglichst viele Gemeinden und Organisationen in der Schweiz "urwaldfreundlich" sind! Ab Anfangs September erhalten Sie bei uns im Sekretariat die Unterlagen und Merkblätter:

Urwaldfreundliche Gemeinde: Eine Aktion vom Bruno-Manser-Fonds und von Greenpeace (www.urwaldfreundlich.ch - urwaldfreundlich@bmf.ch - Tel: 061 261 94 74)



Fichten, Föhren und Lärchen gehören zu den häufigsten Baumarten in den
borealen Urwäldern wie hier in der sibirischen Taiga.



Der Lebensraum der Orang Utans auf Borneo und Sumatra wird
den Wegwerfbedürfnissen der 1. Welt geopfert.



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BMF - Intern

Eine fotografisch-literarische Schweizerreise zu den Baumgenossen der Eidgenossen

(Buchbesprechung von Erika Müri-Marrer)

32 bemerkenswerte Bäume und Wälder aller Art - geschützte, gepflegte und gehegte, eigenwillige, eigenständige, ungewöhnliche, der Umgebung angepasste - aus 25 Kantonen der Schweiz werden reich bebildert, hintergründig illustriert und ungewöhnlich beschrieben von den Gründern des Internationalen Baumarchivs in Winterthur.

Die Reise führt uns zu Kultischem, Mythischem und Magischem rund um jeden Baumgenossen. Diese herausragenden Bäume können in beliebiger Reihenfolge kennengelernt werden. Ironisch-witzig werden unbekannte und ungewohnte Beziehungen zu nahen und fernen Kulturen und zur Geschichte hergestellt. Der spielerische und bewegliche Umgang mit der Sprache in Wortbedeutung, -herkunft und -schreibweise von vorgestern, gestern und heute überrascht. Einschübe über weiteres Wissenswertes und die erläuternden Fussnoten lassen Bilder im Kopf entstehen, es entwickeln sich eigene Gedanken und die Lust, die Baumgenossen selber kennenzulernen. Beispiele für diese virtuosen Beschreibungen sind "läutselige Kühe" oder der Bezug zu Bruno Manser wie im folgenden Auszug aus der "Reise in den Jura":

"Bruno Manser hat die Chêne des Bosses jedes Jahr besucht und dann hat er gehandelt, und von den üblichen Kraftortmeiern ist einmal mehr nichts übrig geblieben, einmal weniger kommt ohnehin fast nie vor. Kraftzapfer werfen sich ja nur dort den Bäumen an die Brust, wo keine Gefahr droht, .... auch Bruno hat Bäume umarmt, er ist dabei mitgefällt worden."

Bernd Steiner, Verena Eggmann (2002): Baumgenossen, 25 neue Ansichten von Schweizer Bäumen und Wäldern, AT Verlag Aarau; 152 Seiten (farbig.). ISBN 3-85502-789-7. Zu beziehen im Buchhandel (SFr. 79.-).



Bruno vor der winterlichen Chêne des Bosses, Januar 1999

 

 

Bruno-Manser-Ausstellung noch bis zum 14. September in Bern

Die vom Naturhistorischen Museum Basel und vom Bruno-Manser-Fonds produzierte Ausstellung «Leben im bedrohten Paradies - Die Tagebücher des Bruno Manser»

ist noch bis zum 14.9.2002 zu sehen. Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie die interessante Ausstellung im «Kornhausforum» (Galerie) in Bern! Öffnungszeiten: Di – Fr 10-19 Uhr, Do bis 20 Uhr, Sa 10-16 Uhr; Eintritt frei.

Danach steht das als Wanderaustellung konzipierte Material Interessierten gegen eine kleine Gebühr zur Verfügung für weitere Ausstellungsorte:

Die Ausstellung besteht aus über 100 vergrösserten Tagebuchseiten (von Bruno Manser reich illustriert), 13 Wandtafeln zu verschiedenen Themenbereichen des Regenwaldes und zum Tropenholz (mit vielen Fotos) sowie aus 3 Vitrinen mit Gegenständen aus dem Alltag der Penan, der letzten Jäger und Sammler Borneos.

Der BMF stellt Informationsmaterial zur Gratisabgabe an BesucherInnen zur Verfügung und liefert auch Verkaufsmaterial. Der BMF hilft auf Wunsch beim Auf- und Abbau der Ausstellung, die tägliche Betreuung muss jedoch von den Ausstellungsorganisatoren übernommen werden.

à Schulen, Galerien, Bibliotheken, Museen, Vereine oder andere interessierte Organisationen oder Private nehmen bitte mit dem Sekretariat Kontakt auf - wir freuen uns!


Positives Echo auf den neuen Internetauftritt des BMF

ch - Seit Mitte Juni hat der BMF einen neuen, übersichtlicheren und dreisprachigen Internetauftritt unter http://www.bmf.ch. Die ersten Reaktionen unserer InternetbesucherInnen waren durchwegs positiv. Anfängliche Schwierigkeiten mit dem Abschicken der Kontakt-, Bestell- und Spendeformularen konnten Michel Bovey und Reto Stauss, unsere Computerspezialisten, mit vereinten Kräften inzwischen beheben. Vielen Dank. Nun können Sie problemlos auch Bücher, Videos, Rattanprodukte der Penan und einiges mehr via Internet bei uns bestellen.

Gefreut hat uns zudem das grosszügige Sponsoring der Software-Firma Macromedia Europe mit zwei Dreamweaver-Lizenzen der Version 4 zur Herstellung und Aktualisierung unserer Internetseiten. Herzlichen Dank.

BMF Generalversammlung 2002

jk - Am 13. Juli nahmen in Basel 27 Personen an der 11. Mitgliederversammlung des Vereins für die Völker des Regenwaldes teil. Anschliessend an die einstimmige Genehmigung des Protokolls der letztjährigen GV wurde der Jahresbericht 2001 vorgestellt, der ein sehr intensives BMF-Jahr nachzeichnete. Gewichtige Arbeitsbereiche waren die grosse Medienpräsenz des BMF infolge von Brunos Verschwinden (Mahnbaum in Bern), die Lobby-Arbeit, Vortragstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit - gemeinsam mit Gästen aus Sarawak, Malaysia und Kanada - sowie das sensationelle Gerichtsurteil in Sarawak zugunsten der Ureinwohner und gegen Regierung und Plantagenindustrie.

Seit Dezember arbeitet neben John Künzli und Hansruedi Dietrich auch Claude Haltmeyer für den BMF.

Als drittes Traktandum stellte Erika Müri-Marrer die Jahresrechnung 2001 vor. Insgesamt fielen die Erträge (Spenden, Honorare, Verkauf) höher aus als budgetiert. Der grösste Posten auf der Ausgabenseite sind Saläre und Sozialleistungen (Schweiz, Malaysia, Kanada), gefolgt vom Rundbrief "Tong Tana". Die Jahresrechnung schliesst bei einem Ertrag von Fr. 290'541 mit einem Gewinn von Fr. 8'000. Die Mitglieder verdankten die einwandfreie Buchhaltung von Erika mit Applaus und erteilten dem Vorstand, wie von der Revision beantragt, Décharge. Die beiden Revisoren Rolf Loosli und Roger Graf wurden verdankt und für ein weiteres Jahr gewählt.

Diskussionen löste die Genehmigung des Budgets 2002 aus, wo Spendeneingänge in der Höhe von 235‘000 CHF erwartet wurden. Diese Prognose wurde als zu optimistisch betrachtet. Deshalb wurde beschlossen, die Gross- und Kleinspenden um je 20'000 Franken zu kürzen - was bei einem Totalaufwand von Fr. 305'000 ein Verlust von Fr. 50'000 zur Folge hätte!

à Da 2002 erst ein Rundbrief versandt worden ist, ist der Spendeneingang in der ersten Jahreshälfte nicht repräsentativ - dennoch zeichnet sich ein finanzieller Engpass ab, der Ende Jahr Massnahmen erfordern wird. Ohne Ihre Hilfe geht es also nicht - jede Spende zählt!

Projektbezogene Spenden: Wir haben dieses Jahr erstmals ein Gesuch um finanzielle Unterstützung eingereicht. Wenn es gelingt, die für unser mehrjähriges Projekt "Gemeinde-Kartographierung von Penan-Territorien" nötigen Mittel von einer grossen Schweizer Stiftung zu erhalten, wird die beschriebene finanzielle Situation weiter entschärft.

Nach einem Ausblick ins Jahr 2002 - das genauso turbulent weitergeht - schloss die Versammlung mit einem gemeinsamen Imbiss.

Sie sind da, wenn man sie braucht: Herzlichen Dank unseren freiwilligen MitarbeiterInnen: Michel Bovey, Erika Müri-Marrer, Peter Rudin, Dominik Bucheli, Dany Endres, Walter Brunner, Zoe Jeger, Rahel Wunderli, Chantal Pfiffner, Nicola Gfeller-Barth, Lisbeth Gisin, Martin Leuenberger, Gill + François Steimer und Marianne Dodd.

Dank gebührt auch den vielen SpenderInnen - jeder Franken ist ein Auftrag an uns! Ganz speziell bedanken wir uns bei den Gönnerinnen und Gönnern, ohne deren massgebliche Beiträge wir unsere Arbeit nicht fortführen könnten: Renate et Alex Rabus, Neuchâtel - Michel Bovey, Bern - Barbara Hartmann, Milken - Daniel Kuster, Genève - Elisabeth Sulger Büel, Heerbrugg - Nanni Reinhart-Schinz, Winterthur - Silvana Immobilien AG, St.Gallen - Michel Egloff, Neuchâtel - Brunhild Börner-Kray, Zell am Main - Büro Gegenwind (Daniel Brunner), Zug - Veronika von Stockar, Berg am Irchel - Andreas Ochsenbein, Riehen - Marcus Wiedmer-Müller, Sissach - Ebi-Pharm AG (Jürg & Erika Binz), Kirchlindach - Mathias und Renate Uhl, Offenburg - Danielle Delarageaz, Préverenges - Georges et Eveline Mermillod, Marchissy - Pierre-André Monney, Franex/Murist - Römisch Katholisches Pfarramt, Langenthal - Markus Koch, Reinach/AG - Mettiss AG, St. Gallen - Jean-Jacques Belet, Ecublens - David & Tanja Koechlin, Riehen - Ernst Beyeler, Basel - Carmita Burkard, Boudry - Marco Sager, Gonten - Christiane Maier, München - SPRING DANCE (Peter Höltschi), Arch - Isabelle & Mario Oss, Stäfa - Schenker-Winkler Holding AG, Baar - Manfred Brockhans, Bettingen - Katharina Perez-Nathan, Sala Capriasca - Société Campenon Bernard Régions (Odile Boyer), Vaulx-en-Velin - Peter Leuthold AG - Hortense Anda-Bührle - Janine Rensch - Johannes Nathan - Franz Hohler - Greenpeace Schweiz (alle Zürich).

 





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Impressum

Tong Tana
Zeitschrift des Bruno-Manser-Fonds (BMF)
Verein für die Völker des Regenwaldes
Heuberg 25, CH-4051 Basel
Telefon 061 261 94 74
Fax 061 261 94 73
E-mail: info@bmf.ch
Internet: http://www.bmf.ch
Redaktion: John Künzli
Autoren: J. Künzli (jk), J.R. Dietrich (jrd), Claude Haltmeyer (ch)
Fotos: BMF, Fritz Berger, Greenpeace/Steve Morgan
Titelbild: Bruno Manser
Übersetzungen: Robert Gogel, Tradoc (französisch), Nicole Widmer, Tradoc (englisch)
Auflage: 6100 (3800 deutsch, 1500 französisch, 800 englisch)
Erscheint dreimal jährlich
Auf Spenden sind wir angewiesen – herzlichen Dank!
Spendenkonti Schweiz/Liechtenstein:
Postkonto 40-5899-8
Bank Coop, CH-4002 Basel, Konto 421329.29.00.00-5
Frankreich: La Poste, Strassburg, N° CCP 2.604.59T
Deutschland: Deutsche Bank, Lörrach (BLZ 683 700 24) Konto 1678556; IBAN = DE85 6837 0024 0167855600
Satz und Druck: Gremper AG, Basel




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