Der Schweizer Bruno Manser suchte in den achtziger Jahren in Malaysia ein Leben im Einklang mit der Natur. Beim Volk der Penan im Bundesstaat Sarawak auf Borneo wurde er fündig. Nachdem er mehrere Jahre mit ihnen gelebt hatte, erreichten die Bulldozer der Holzgesellschaften den Wald der Penan. Bruno Manser fing an, sich für den Schutz des Waldes zu engagieren, und gründete 1992 nach seiner Rückkehr aus Sarawak den Bruno Manser Fonds.


Im Jahr 2000 verschwand Bruno Manser auf rätselhafte Weise spurlos im Regenwald von Sarawak. Der Bruno Manser Fonds führt sein Vermächtnis weiter und setzt sich für die Penan und den Erhalt des Regenwalds ein.

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Wer begriffen hat und nicht handelt, der hat nicht begriffen.

Kampagnen und Projekte

Projekt

Kartierung der Penan-Regenwälder

Die Penan möchten ihren Lebensraum sowie ihre Kultur und Geschichte für kommende Generationen dokumentieren. Sie benötigen die kulturellen und historischen Dokumente und Karten, welche die Nutzung ihrer Gebiete und die Grenzen ihrer Territorien nachweisen aber auch, um vor Gericht ihre Landrechte einfordern zu können.
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Kartierung der Penan-Regenwälder

Die Penan möchten ihren Lebensraum sowie ihre Kultur und Geschichte für kommende Generationen dokumentieren. Sie benötigen die kulturellen und historischen Dokumente und Karten, welche die Nutzung ihrer Gebiete und die Grenzen ihrer Territorien nachweisen aber auch, um vor Gericht ihre Landrechte einfordern zu können.
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Kampagne

Korruption im Tropenholzgeschäft

Das Geschäft mit Tropenholz ist in Sarawak seit über 30 Jahren ein sehr lukratives und für die Korruption anfälliges Geschäft. Wenige Schlüsselpersonen kontrollieren die Vergabe von Holzkonzessionen und den Tropenholzexport. In Sarawak bündelt sich diese Macht in den Händen eines Mannes: Taib Mahmud, über 30 Jahre Regierungschef sowie Finanzminister und Minister für natürliche Ressourcen und heutiger Gouverneur von Sarawak. Während der Primärregenwald in Sarawak auf ein Zehntel seines ursprünglichen Bestandes schrumpfte, wuchs sein Vermögen und das seines Familienclans über die letzten drei Jahrzehnte auf mehrere Milliarden Dollar an. Allein Taibs Vermögen wird auf rund 15 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die grossen Verlierer sind die Indigenen von Sarawak, denn ihr Regenwald und Land wird ihnen genommen, während andere von den Erträgen profitieren.
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Korruption im Tropenholzgeschäft

Das Geschäft mit Tropenholz ist in Sarawak seit über 30 Jahren ein sehr lukratives und für die Korruption anfälliges Geschäft. Wenige Schlüsselpersonen kontrollieren die Vergabe von Holzkonzessionen und den Tropenholzexport. In Sarawak bündelt sich diese Macht in den Händen eines Mannes: Taib Mahmud, über 30 Jahre Regierungschef sowie Finanzminister und Minister für natürliche Ressourcen und heutiger Gouverneur von Sarawak. Während der Primärregenwald in Sarawak auf ein Zehntel seines ursprünglichen Bestandes schrumpfte, wuchs sein Vermögen und das seines Familienclans über die letzten drei Jahrzehnte auf mehrere Milliarden Dollar an. Allein Taibs Vermögen wird auf rund 15 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die grossen Verlierer sind die Indigenen von Sarawak, denn ihr Regenwald und Land wird ihnen genommen, während andere von den Erträgen profitieren.
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Kampagne

Schutz des Mulu-Regenwaldes

Ölpalmplantagen breiten sich in Malaysia in unglaublichem Tempo auf Kosten des Regenwaldes aus! Dies steht im Widerspruch zu dem Versprechen der malaysischen Regierung, die Regenwaldzerstörung für Palmöl zu drosseln. So ist auch das einzige UNESCO-Weltnaturerbe Sarawaks von Ölpalmplantagen bedroht. In unmittelbarer Nähe zum malaysischen Mulu-Nationalpark droht eine Fläche von 4400 Hektaren in Palmöl-Monokulturen umgewandelt zu werden. Die betroffenen Indigenen Berawan und Penan wurden nicht konsultiert und lehnen die geplante Ölpalmplantage ab, da diese ihre Wälder und Lebensgrundlage zerstören wird.
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Schutz des Mulu-Regenwaldes

Ölpalmplantagen breiten sich in Malaysia in unglaublichem Tempo auf Kosten des Regenwaldes aus! Dies steht im Widerspruch zu dem Versprechen der malaysischen Regierung, die Regenwaldzerstörung für Palmöl zu drosseln. So ist auch das einzige UNESCO-Weltnaturerbe Sarawaks von Ölpalmplantagen bedroht. In unmittelbarer Nähe zum malaysischen Mulu-Nationalpark droht eine Fläche von 4400 Hektaren in Palmöl-Monokulturen umgewandelt zu werden. Die betroffenen Indigenen Berawan und Penan wurden nicht konsultiert und lehnen die geplante Ölpalmplantage ab, da diese ihre Wälder und Lebensgrundlage zerstören wird.
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Kampagne

SLAPP: Silencing the Public – Conference in Zurich, 5 May 2022

For the first time, an increasingly hot public issue will be discussed in Switzerland at a conference: the impact of abusive lawsuits on journalism and civil society. Join our conference and learn how SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation) are threatening democracy and how politics should react.
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SLAPP: Silencing the Public – Conference in Zurich, 5 May 2022

For the first time, an increasingly hot public issue will be discussed in Switzerland at a conference: the impact of abusive lawsuits on journalism and civil society. Join our conference and learn how SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation) are threatening democracy and how politics should react.
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Kampagne

Der Baram Peace Park

Zusammen mit dem Bruno Manser Fonds initiierten die Penan 2009 die Idee eines Regenwaldparks im Norden von Sarawak. Seither hat sich die Idee weiterentwickelt, so dass heute auch die benachbarten Ethnien der Kenyah, Saban und Kelabit dabei sind. Regenwaldschutz, nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und Indigenenrechte sollen Hand in Hand gehen und die Dörfer sollen aktiv bei der Ausgestaltung und Verwaltung des Parks beteiligt sein. Die Verhandlungen zwischen der Regierung von Sarawak und den Dörfern laufen seit 2017.
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Der Baram Peace Park

Zusammen mit dem Bruno Manser Fonds initiierten die Penan 2009 die Idee eines Regenwaldparks im Norden von Sarawak. Seither hat sich die Idee weiterentwickelt, so dass heute auch die benachbarten Ethnien der Kenyah, Saban und Kelabit dabei sind. Regenwaldschutz, nachhaltige Einkommensmöglichkeiten und Indigenenrechte sollen Hand in Hand gehen und die Dörfer sollen aktiv bei der Ausgestaltung und Verwaltung des Parks beteiligt sein. Die Verhandlungen zwischen der Regierung von Sarawak und den Dörfern laufen seit 2017.
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Projekt

Indigene Landrechte

Die Penan versuchen die rasch voranschreitende Abholzung ihrer Regenwälder auch gerichtlich aufzuhalten. Dabei bietet ihnen der Bruno Manser Fonds rechtlichen Beistand, um erfolgreich Landrechtsklagen einreichen zu können. Der Bruno Manser Fonds begleitet die Penan Gemeinden während der langwierigen Verfahren.
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Indigene Landrechte

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Kampagne

Tropenholz nein danke!

Sarawaks aggressive Abholzungspolitik hat die Regenwälder drastisch schrumpfen lassen. Nun setzen die Holzfirmen und die Regierung auf das Nachhaltigkeitslabel PEFC – ein Etikettenschwindel gegen den sich die betroffenen Indigenen mit Unterstützung des Bruno Manser Fonds wehren.
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Tropenholz nein danke!

Sarawaks aggressive Abholzungspolitik hat die Regenwälder drastisch schrumpfen lassen. Nun setzen die Holzfirmen und die Regierung auf das Nachhaltigkeitslabel PEFC – ein Etikettenschwindel gegen den sich die betroffenen Indigenen mit Unterstützung des Bruno Manser Fonds wehren.
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Projekt

Aufforstung

Die Penan von Long Kerong nutzen den artenreichen Primärwald, den sie vor der Abholzung schützen konnten, um anderen Communities bei der Aufforstung zu helfen. Die Penan sammeln Saatgut im Wald und pflegen in einer Baumschule Setzlinge, mit denen umliegende Gemeinden ihre degradierten Flächen und abgeholzten Waldbestände wieder aufwerten können. Hierbei erhält die Community vom BMF technische, finanzielle und wissenschaftliche Unterstützung.
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Aufforstung

Die Penan von Long Kerong nutzen den artenreichen Primärwald, den sie vor der Abholzung schützen konnten, um anderen Communities bei der Aufforstung zu helfen. Die Penan sammeln Saatgut im Wald und pflegen in einer Baumschule Setzlinge, mit denen umliegende Gemeinden ihre degradierten Flächen und abgeholzten Waldbestände wieder aufwerten können. Hierbei erhält die Community vom BMF technische, finanzielle und wissenschaftliche Unterstützung.
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Kampagne

Rettet die Waldkarpaten

Svydovets, eine der ursprünglichsten Waldlandschaften Europas, soll durch ein Mega-Skiresort zerstört werden. Das Bergmassiv in den ukrainischen Waldkarpaten beheimatet 93 bedrohte Tier- und Pflanzenarten und dient als Wasserspeicher der Region. Einige durch die UNESCO geschützte Buchenurwälder befinden sich in unmittelbarer Nähe des geplanten Skiresorts. Die Auswirkungen wären fatal für das fragile Ökosystem in den Waldkarpaten. Das Projekt hätte zudem gravierende Folgen für die Lokalbevölkerung, die für ihren Lebensunterhalt auf eine intakte Waldlandschaft angewiesen ist. Der Bruno Manser Fonds unterstützt die lokale Umweltbewegung Free Svydovets mit einer internationalen Kampagne und fordert von der ukrainischen Regierung den Schutz dieser einzigartigen Naturlandschaft!
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Rettet die Waldkarpaten

Svydovets, eine der ursprünglichsten Waldlandschaften Europas, soll durch ein Mega-Skiresort zerstört werden. Das Bergmassiv in den ukrainischen Waldkarpaten beheimatet 93 bedrohte Tier- und Pflanzenarten und dient als Wasserspeicher der Region. Einige durch die UNESCO geschützte Buchenurwälder befinden sich in unmittelbarer Nähe des geplanten Skiresorts. Die Auswirkungen wären fatal für das fragile Ökosystem in den Waldkarpaten. Das Projekt hätte zudem gravierende Folgen für die Lokalbevölkerung, die für ihren Lebensunterhalt auf eine intakte Waldlandschaft angewiesen ist. Der Bruno Manser Fonds unterstützt die lokale Umweltbewegung Free Svydovets mit einer internationalen Kampagne und fordert von der ukrainischen Regierung den Schutz dieser einzigartigen Naturlandschaft!
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