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Auftakt zum Bruno-Manser-Jahr

02.09.2019
Auftakt zum Bruno-Manser-Jahr


Mit der Neuauflage der «Tagebücher aus dem Regenwald» und der Eröffnung der Ausstellung «Staatsfeind» im Historischen Museum Basel begann ein Jahr voller Aktivitäten im Zeichen des berühmten Schweizer Umweltschützers.


«Bruno Mansers leidenschaftliches und selbstloses Engagement inspiriert bis heute Menschen auf der ganzen Welt, sich für die Umwelt und den Regenwald einzusetzen», sagt Lukas Straumann, Geschäftsleiter des Bruno Manser Fonds. «Der grosse Basler gilt heute weltweit als Vorbild - von den Penan im Regenwald von Borneo bis zur Klimajugend in der Schweiz.»

Anfang November kommt nach zehnjähriger Produktionszeit der Spielfilm „Bruno Manser – Die Stimme des Regenwaldes“ von Niklaus Hilber in der Deutschschweiz ins Kino. Der Film war Eröffnungsfilm am diesjährigen Zurich Film Festival (ZFF) und gewann dort den Science Film Award. Im Mai 2020 jährt sich das bis heute ungeklärte Verschwinden von Bruno Manser zum zwanzigsten Mal.

Bereits seit September 2019 zeigt das Historische Museum Basel in einer kleinen Vitrinen-Ausstellung ethnologische Objekte der Penan aus Borneo sowie ein originales Regenwald-Tagebuch von Bruno Manser. Der Christoph Merian Verlag publizierte eine Neuauflage der lange vergriffenen "Tagebücher aus dem Regenwald" von Bruno Manser.

Der seit 1991 bestehende Bruno Manser Fonds führt das Engagement seines verschollenen Gründers weiter und engagiert sich für den weltweiten Schutz der Wälder, derzeit mit Kampagnen und Projekten in Sarawak (Malaysia), der Ukraine und Kambodscha.

Der von Manser zum Lebensziel erhobene Schutz der Wälder ist heute dringlicher denn je und gehört zuoberst auf die politische Agenda – nicht nur in der Umweltpolitik, sondern auch in der Handels- und Aussenpolitik. Ohne Waldschutz werden wir die globalen Klimaziele nicht erreichen.



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